Band 
Zweiter Band.
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mit etwas zu befördern, was erforderlich ist, um dieBaumwolle- fähig zu machen , den Färbestoff des Krappseinzusangen und dauerhaft fest zu halten. Jedoch dürf,ten manche von diesen Operationen, so viel ich urlhei,len kann, eine entgegengesetzte Wirkung hervorbringen,indem sie einen beträchtlichen Theil der in den vorher»gegangenen Operationen angewendeten Stoffe auflö,sen und beseitigen. Dieß muß D die Wirkungder Salz tunken seyn, welche aus Auflösungen vonSoda bestehen, und nach den Tunken mir Mist, seifen,artigen Mischungen und Absuden von Galläpfeln ange,wendet werden; woraus man schließen kann, daß,wenn anders letztere Tunken nicht entweder schädlichoder in Stärke und Menge übermäßig waren, dieSalztunken nachtheilig wirken müssen, indem sie wenig,sienS die Vortheile vermindern, welche aus der vorher,gegangenen Anwendung von Mist, Oel und Gallusentsprungen sind.

Herr Chaptal, so wie Andre, welche über die,sen Gegenstand urtheilten, vermuthet, daß der einzigegute Zweck, bei Verbindung der Soda mit dem Oele(was zum Türkischroth nothwendig ist), darin bestehe,daß dadurch das Oel mit dem Wasser mischbar wird.Allein ist es nothwendig, daß das Oel mit dem Wasservermischt werde? Wenn das Oel in hinreichenderMenge angewendet wird, so wird es auch unvermischtdie Baumwolle eben so durch und durch und gleich,förmig durchdringen, als dieß der Fall ist, wennes zu einer seifenartigen Mischung umgebildet wird;und vielleicht noch mehr. Ob ich mir gleich einst ein,bildete, daß Baumwolle, welche reines Olivenöl biszur Sättigung eingesogcn hätte, nachmals dem zusam,menzieheuden Stoffe der Galläpfel oder der Alaunerde