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stand eintritt, jedesmal der Kessel bis auf eine Handhoch mit Wasser angefüllt.
Im Anfang des Kochens muß man sich sehr vorsehen,daß kein starkes Feuer unter dem Kessel gemacht wird,weil der Deckel sonst in die Höhe gehoben, und das Gan-ze lvssprlngen würde. Sobald man bemerkt, daß dieBrühe sich durch den Tuchring hindurch sauget, muß dasFeuer unter dem Kessel sogleich gedämpft werden; undüberhaupt muß man das langsame Sieden so lange fort-seien, als der Kessel Wasser nöthig hat, worauf aber daSKochen bis zum Uebersieden getrieben werden muß.
Besiehet man nach dem Zeitraume von 12 Stundendas Garn, so zeigt dasselbe eine unangenehme Farbe;woran man sich aber nicht kehren darf, da dessen angeneh-me Röthe erst nach iz bis 24 Stunden hervorkommt.
Wenn nach dem Zeitraum von 24 Stunden sich dasGar» gleich klar spühlt, und die schwarze Brühe leichtvon sich laßt, dasselbe auch, unter das Wasser gehalten,eine volle, schöne und dunkle feurige Röthe erkennen läßt,so hat es hinreichend gesotten; obschon ein paar Stundenlängeres Sieden auch von keinem Nachtheil ist. DasGarn wird endlich zweimal recht klar gespühlt, noch einbis zwei Tage in klares Wasser eingelegt, hierauf abergetrocknet und dann der darauffolgenden
Neunten Operation, der Lebhastmachung, unter-worfen. Um selbigem das erforderliche Lüstre zu geben,werden z Pfund Marseille! Seife in siedendem Wasseraufgelöst; wird dann in den Kessel bis eine Hand hochvoll Wasser geschüttet, ein halb Pfund Zinnsalz hineinge-than, das Garn, wie beim Abklären, in dieses Bad ein-gebracht» und darin, ohne den Kessel zu bedecken, 2 bis zStunden lang im Sieden erhalten. Hierauf wird dasselbezweimal recht gut ausgefpühlt, sodann 24 Stunden langin klares Wasser eingelegt, und endlich im Schatten, oder,was noch besser, in einem-luftigen Zimmer getrocknet.