so wird meine Untersuchung nicht ganz Verdienstessey». *)
„Die Färberei des Vurlats wird auf gleiche Weisevollführt, wie das Rothfärben der Baumwolle in Adriane-pel u. s. w., und dem gemäß, was mir durch Traditionvon Persern bekannt gemacht wurde, ist es mehr alswahrscheinlich, daß auch in die Türkei jenes Gewebe vonvbenerwehnten Völkern gebracht worden ist; welches nochmehr dadurch bestätigt wird, daß man ehemals alle vor-kommenden Operationen bei der Burlatfärbcrei auf einer-lei Art, mit denselben Materialien und mit denselbenQuantitätsverhaltniffen der Materialien, vollführt hat, inder Türkei so wie in andern Landern. In den Fabrikendes kasanischen Gouvernements hat man in neuern Zeitenmehrere Operationen abgeändert.
„Diese Rvthsärbcrei ist in der That das Meisterstückder Farbekunst, da keine Art der Färberei so verwickeltist, uud so viel Genauigkeit Und Kunst bei der Ausfüh-rung voraussetzt, als diese; denn es erheischt solche re-dis 30 Tage bis zur gänzlichen Beendigung, #*) währendwelcher Jett das zu färbende Jeug oder Garn der Eimvrr-kung von acht bis zehn Substanzen ausgesetzt werden, und
E) Diese Untersuchung ist sehr verdienstlich, nur werben demscharfsinnigen Herrn Verfasser die schönen Fabrikate deodeutschen und französischen Färbereien, wie sie jetzt dar-gestellt werden, unbekannt gewesen seyn, als er diesesUrtheil niederschrieb.
**) Die in der Arbeit besindliche Quantität macht in derVollendung des Prozesses einen Unterschied, eben so dieJahreszeit. So hat Dingler in Zeit von y Tagen durchBegünstigung der Atmosphäre oftmals bedeutende Par-thica dieser Zeuge gefertigt, und sie waren gewiß von denschönern, die bisher erzeugt wurden.
II. Cc