Band 
Zweiter Band.
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theil angewendet werden kann, sondern baß dkejenlgeSorte, welche durch Auspressen mit Hülfe heißen Wassersgewonnen wird, die beste ist, wegen der Beimischung vonertraktiven u. dgl- Theilen. *)

») Es können allerdings noch mehrere andre Fettigkeiten zudieser Färberei als DorbcreitungSmittcl angewendet wer-de» ; es kann aber nicht immer bei jedem Fette das glei-che Verhältniß der Stärke der alkalischen Flüßigkeit stattfinden, sondern man muß sich nach jedem anzuwendendenFette besonders richten; oder dem Fette durch Deimcn-gung von Schleim «ine Disposition geben, sich leicht mitschwachen Laugen zu vermengen. Nicht die Wirkungdes Üelcs als Oel oder als Seife, wie es als seifenartigeFlüßigkeit auf die Stoffe gebracht wird, und wie der ge-schätzte Herr Verfasser im Verfolg dieser so wichtigen Ab-handlung glaubt, ist daS, was in solchem Zustande dieDisposition giebt, jene schönen und festen Farben zu er-zielen ; sondern es ist ein eigener chemischer Prozeß, derhicdurch hervorgeht. DaS Del, sey eS nun in Maffa,ohne VerdünnungS - oder DerbindungSmittel, oder imfeifcnartigen Zustand aufgetragen, erleidet eine Zersetzung;rS oxydict sich nehmlich und wird harzig, und macht mitder Baumwolle eine eigene Verbindung aus. Um diesenZustand zureichend hervorzubringen, erfordert eS entwederviele Zeit mit gehörigem Luftzutritt, stete und oftmalswiederholte Behandlung in dem feifcnartigen Fluidum ,oder die Begünstigung starker Sonnenhitze, und, wo diesenicht ist, künstliche Wärme unter Zugang genügsamen.Luft zur Beschleunigung dieses Prozesses. Hierin liegt,wie wir bereits ausgesprochen, das eigentliche Geheimnißals Ursache des Gelingens und MißlingenS in der Darstel-lung dieser schönen und ächten Farbe; und wer von die-sem Grundsatz nicht ausgeht, der wird zu keiner Zeit,selbst bei der größten Ordnung und Aufmerksamkeit,gleichartige Resultate erhalten.