Band 
Zweiter Band.
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Holzes gewonnen hat, wirb unter Pochwerken oder inausgemauerten Gruben mit Stößeln, bei immerwähren-der Anfeuchtung mit Wasser, so lauge gestampft, bis dar-aus eine zusammenballende Masse entsteht; bei welchemStampfen das Volumen der Asche nach und nach überdrei Viertel vermindert wird. Aus dieser so erhaltenenMasse werden Backsteine geformt, die nach dem Trocknenin einem Kalzinirofcn ausgebrannt werden, bis die darin-enthaltenen kohlenstoffhaltigen Substanzen hiureichend zer-stört sind. Aus dieser Bereitungsart ist klar, daß dieHauptbestandthcile des Schadriks kohlensaures Kali undunauflösliche crdigte Theile sind. Actzend wird ungefährder sechste Theil des darin enthaltenen Kali's durch dasKalziniren-

„Wir werden in der Folge sehen , daß die Schadrik-lauge, des guten Erfolgs der Arbeiten wegen, weder zustark noch zu schwach, auch weder zu- ätzend noch zu mildeseyn darf; und die Erfahrung lehrt, daß das Kali, sowie es im Schadrik enthalten ist, gerade den rechten Gradder Aetzbarkeit hat, um mit dem F.schcl eine solche Seifen-fiüßigkcit zu geben, aus welcher sich das prädominircndeOel nicht absondert, und welche hinlänglich dünnflüßig ist,um dem gesetzten Zwecke vollkommen zu entsprechen.

„Ehemals hat man in den kasanischen Burlatfabriken,so wie in andern Ländern, wo man die Rothfärbcrei derDauknwolle treibt, ausschließlich Soda statt des Schadriksangewendet, und solche aus Persie» gezogen. Als mausich aber überzeugte, daß die Farbe des Burlats beiusGebrauche des Schadriks noch brennender werde, als beim'Gebrauche der Soda, so verwarf man letztere beim Ge-brauche gänzlich, und zwar mit vieler Kvstenersparniß.

„Gemeine Holzasche anstatt des Schadriks anzuwen-den, geht theils deshalb nicht an , well die in der Ascheenthaltenen kohligten Substanzen uachthcilig wirken könn-ten , theils weil die Bereitung der Lauge weitläufiger,und solche nicht ätzend genug werden würde, da die Aschebeinahe kein ätzendes, sondern größtenthcils lauter kohlen-