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„4; Bei der neunten Operation erfährt bin tu ihrerSubstanz veränderte Baumwolle eine Art von Lohgerbuug.nud Färbung- Das Pigment des Schmaks und der Gall»äpfel in Verbindung mit der Thonerde des Alauns, unddie. Gallussäure jener Materialien für sich sowohl als inVerbindung mit der Thonerde, wirken auf die Substanzder veränderten Baumwolle, und treten mit letzterer inchemische Verbindung-
„ 5) Die durch die neunte Operation entstandenendrei Verbindungen, sv wie auch die salzigen Theile desBluts, machen bei der zehnten Operation die Awischenmit-tel, die Beitzen aus, durch welche sich das Pigment desKrappps auf der zu färbenden Baumwolle befestiget. Inder Krappküpe aber verbindet sich die freie Säure desKrapps mit dem Eyweiße des Blutes zu einer seisenarti-ge» Masse, und das phosphorfaure Eisen des Blutsnimmt einen Theil der Gallussäure aus der zuvor gegall-ten Baumwolle auf, und bildet einen schwarzen Nieder-,schlag. .Durch Erzeugung dieser Verbindungen wird dasPigment deö Krappes frei gemacht, um sich mit der ver-änderten Baumwolle zu vereinigen und solche zu fär-ben. * *)
schlicht, hinweggeschafr werden, wodurch sich ihr eigen-thümliches Gewicht vermindert, an dessen Stelle nun doSdeS opydirten OeleS tritt ; daher denn nach der. Operationallerdings das frühere Gewicht des in Anwendung gekom-menen Zeuges, durch das, die Stelle deS verlorenen ein-nehmende neue, nach der Arbeit wieder hergestellt wordenseyn muß. Wir geben weiter unten eine Uebersicht, wel-che diese Gewichtsveränderung anzeigt.
*) Angenommen, diese schöne Theorie, die der Herr VerfasserauS den Bestandtheilen der in Anwendung gebrachtenStoffe, und aus ihrem chemischen Verhalten gegen ein-ander sehr scharfsinnig dargestellt hat, erwähnen wir nurnoch eine andere mitlvirkende Ursache des Blutes beim Für-