Hülfe von kurzen Windestöcken über dem Gefäß auswin-den, so daß die ablaufende Flüßigkcit wieder in die Aus-weichbütte lauft. Die Arbeiter fahren se fort, bis sämt-liche Garne in der Ausweichslüßigkeit herumgezogen undgut ausgewunden sind.
Ein paar andre Arbeiter fangen in dem Augenblick«n, als ei» paar Haspen aus der Ausweichbürre ausgc- \
wunden sind, solche am Flusse zu waschen. Diese Arbeit i
muß rasch von Statten gehen, und so geregelt in einander i
greifen, daß sich kein Verrath von dem ausgeweichten s
und ausgewundenen Garn aufhäuft, sondern sogleich von Ä
Hand zu Hand zum Auswaschcn kommt. Jeder der Ar- ■]
beider, welcher das Garn waschet, nimmt eine Haspe in J
die Hand, und kehrt (wendet) es 4 bis ümal während i
dem Waschen im Wasser, wobei das Garn gleichsam im •
Wasser geschlagen werden muß, wodurch die noch anhan- |
gende Lösbare Theile der seifigen Oelbeitzc weggeschaft §
werden. Man schweift mit abwechselndem Kehren in der j
Hand das Garn so lange im Wasser, bis das Wasser klar )
und nicht fiichr weislicht davon läuft. Co wie die Arbei- jj
ter die Haspen vom Waschen zur Seite legen , nimmt siesogleich eiU Anderer und windet sie am Ringpfahl kräftig \
aus. Auch hier muß sorgfältig darauf gesehen werden, Z
daß das Auswinden schnell auf das Ausiraschen folgt, und j
die Parne durchaus nicht lange unausgcwundcn liegen 3
bleiben. Sie werden nun auf Stangen ausgebreitet ge- j
Hangen und an der Luft» und hernach im erhitzte» Trocken- •;
zimmer sehr gut abgetrocknet. l
Gewobene Stücke werden am beste» von der überflüßi- «gen mit der Baumwollfafcr in keine Verbindung getrete-nen, bligt - seifigen Beitze befreit, wenn man, wie beidem Garne, drei Theil warmes Wasser und zwei Theilzweigradige Lauge zusammenmengt, jedesmal 8 biö 10 iStücke Tücher zusammenknüpft und sie drei bis viermalüber einen Haspel oder eine Winde mit den Händen aus- igebreitet hin - und herwindet, sie alsdann auf die Winde !