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Zweiter Band.
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feit läßt, wodurch von dem Gumach die uoch «»hängende»wirksamen Theile abgezogen werden-i

Hat man die bezeichnete Quantität Sumachdekokt, sothut man in denselben Kessel 12 Pfund gestoßene Gall-äpfel oder statt deren 20 Pfund gestoßene Knoppern undgießt die Schmakabkochung dazu, rühret das Ganze gutuntereinander, deckt den Kessel zu und macht ein mäßige-Feuer darunter. Es ist nicht nöthig, daß der Gallus zumKochen kömmt, doch ist es immer gut, wen» das Flui--dum beinahe bis zur Siedhitze gesteigert wird. Das Feuerläßt man hierauf ausgehen und das Ganze über Nachtgut zugedeckt stehen, bis man am andern Morgen zumJmprägnireu schreitet.

Das Imprägniren in dem Absude vom Schmak undGallus, Galliren genannt, geschieht warm und zwarso warm, als es die Arbeiter ohne Beschwerde ihrer Hän»de verrichten können. Die Manipulation geschieht geradeso, wie wir dieses bei dem Beitzc« oder Eintränken derersten Beitze, nehmlich der Kothbcitze, beschrieben haben.Es werden also bet dieser Operation zwei Haspen oderHandvoll Garn mit einem Mal in einer Bcitzschale, oderein Stück gewobene Waare Lurchgenommen. Der Arbeiterhat dahin zu sehen, daß er bei jedem Zuschütten des Gal-lusdekvkts immer ein gleiches Maaß in die Beitzschalegiebt, damit die damit zu gallirende Baumwolle von ei-nem gleichförmigen Fluidum durchdrungen wird. EinigeUebung und Aufmerksamkeit giebt ihm hier das genaueMaaß sehr bald an die Hand, das er jedesmal vou derGallusbrühe zu der in den Beitzschalcn übrig gebliebenenzuzusetzen hat, um die Waare gleichförmig durchnehmenzu können. Sollte es der Fall seyn, daß der Arbeiter z«viel von der ausgewundenen Flüßigkeit in der Beitzschalehat, und nicht mehr eine verhältnißmäßige frische Gal-lnsbrühe hinzugeben könnte, so muß er so viel aus derBcitzschale ausschöpfen und znr Seite stellen, als zu be-seitigen nöthig ist, um die hinlängliche Menge der frische»Gallusbri'che in die Beitzschale gießen zu können.