ebendas. S. 174 fg. Beschreibung desjenigen Verfahrens,welches man auf der Küste von Korvmandel ausübt, umBaumwollengarn Türkischroth zu färben, von Hepne,ebendas. 2 Bd. S. 55 - Beschreibung des in Mysore übli-chen Verfahrens, Vauuiwollc roth zu färben, ebendas.S- 72 fg. Verfahren zur Darstellung des Adrianvpcl-roths, aus einem Schreiben an den Herausgeber, 3 Bd.S. 229. Das Verfahren zu Elberfeld, das Garn Tür-kischroth zu färben, von Schaueuberg. 3 Bd. S. 445 fg-
Wir reihen diesem Abschnitt der Vollständigkeit wegendie Mcrinosfabrikatl'vn an. Die wichtigere Epoche in derKattunfabrikation ist unstreitig die Erzeugung des soge-nannten Mcrinosartikel. Dieses Fabrikat besteht theils indem stellcnweisen Entfernen und theils im Umändern desAdriauopelroth in andre Farben, wodurch man eine ArtBuntwaare erhält, das schönste und interessanteste Fabri-kat , das aus den Katrunmanufakturen bis jetzt hervorge-gangen ist. /
Die ersten entfärbten Objekte in türkischrothgefärbtcnKattunen brachten die Engländer auf kleinen Tüchern,welche der Handel unter dem Namen Bandanas darbie-tet. Herr Bancroft deutet in vorstehendem Abschnittin einer Anmerkung auf ihre Bereitungsart hin, aber mitWcglaffnng des Wesentlichen, wie man nehmlich anzugehenhabe, um die von dem Färben durch Säuren der Thon-erde entzogenen Stellen nach dem Färben rein weiß dar-zustellen. Wir werden aber sehen, daß die Darstellungjener Bandanas mit der unserer Merinos - Artikel keineGemeinschaft hat, und daß unsere Merinos als ein ganzanderes Fabrikat angesehen werden müssen. Ehe wir dieDarstellung derselben beschreiben, glauben wir etwas überdas Geschichtliche von der Entstehung und den Erfinderndieses wichtigen Fabrikats erwähnen zu müssen, das seinDaseyn einzig der leuchtenden Fackel der Chemie verdankt,