Band 
Zweiter Band.
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Nach diesen Angaben wird man es nicht außerorrdentlich finden, wenn ich eine vermehrte Einfuhr dieserFärbewaare dringend empfehle, vorzüglich um Scbaas»

und damit ein Roth erhalten, welches sich von dem ge-wöhnlichen Krapproth dadurch unterschied, daß die Farbemehr eine rvsenartige Abstufung angenommen hatte, wel-che für das Auge sehr angenehm war. Weniger den Er-wartungen entsprechend fiel das Resultat mit dem eßig-sauren Eisen, als schwarze Farbe aus. Die Farbe er-schien mager und fahl, und näherte sich mehr dem Mäuse-grau. Mit dem vcrschwächtcn eßigsanren Eisen und denVeitzen für Violet und LilaS wurden recht artige, aberimmer vorn Krapp etwas abweichendeEchattirungcn er-halten. Beim Farben dieser Farben wurde gerade wiebeim Krappfärben verfahre», und Hiebei die Bemerkunggemacht, daß die Knbia Manjcth sich etwas stärker inden weißen Grund abschtc, als es der holländische Krappzu thun pflegte, welchem Uebel aber Kurrer durch einengeringen Zusatz vou Weitzcnkleicn abhalf. Durch diesenZusatz fiel die rothe Farbe für das Auge besonders ange-nehm aus. Die ganze Parthie dieses Farbmatcrials, wel-che einige Zentner betrug, wurde großernthcils aus rotheFarben verarbeitet. Nach dem Verbrauche wurde vondem Leipziger Haus, von dem die erste Sendung bezogenworden, eine neue Portion begehrt, allein bei aller Müheund vielen Nachfragen konnten diese Freunde weder inAmsterdam noch in Rotterdam noch von andern Seeplätzender Ost - und Nordsee fernere Auskunft einholen. DieRudia Nanjeld ist also seit dieser Zeit nicht mehr nachdem Kontinent gekommen. Kurrer hielt gleich anfänglichdiese gestoßene Wurzel für irgend eine Varietät der Ru-dia tinctorum aus Asien, welche durch das Alter undLffcnliegen in ihrer färbenden Eigenschaft geschwächt wur-de, und daher auch die abweichenden Resultate darbot,welche zum Theil von Herrn Bancrofts seinen vcrschie»