Die auf diese Art verbesserte Flüßigkeit wird auch einlebhaftes Carmvisin der Seide geben, welche auf diegewöhnliche Art mit der Alaunhaltigen Basis getränkt
noch unter dem Zischen und Sieden erhalten werde; als-dann fährt man mit der auf den Stäben bereiteten Wellein das Bad 'und bearbeitet selche ununterbrochen. Diesezuerst gefärbte Wolle wird, wie auch Herr Bancroftbemerkt, niemals eine schöne Scharlachfarbe bekommen,sondern laugt höchstens zu einem guten Karmoisin. Wäh-rend jener Arbeit bereitet man aufs neue, und wie vor,her, 30 Pfund Wolle, giebt in die erledigte Flotte 2Handeymer Brasilicnhvlz - Absud , fährt mit der Wolle insolche, und behandelt sie wie das erste Mal. Bei dieserzweiten Färberei erhält die Wolle schon eine Scharlachfar-be, aber bei weitem noch keine so schöne Nüanxe, wiesich bei dem dritte» Einfahren in die Flotte crgiebt. DieFlotte erhält durch den Alaun und den Weinstein, derersich die Wolle bei den zwei ersten Operationen entladet,den höchsten Grad von Vollkommenheit.
Wenn der Färber nicht nöthig hat, karmoisinfarbigeWolle zu verfertigen, so kann er durch ein EinmaligesEinfahren in die Flotte auf nachstehende Art seinen Zweckerreichen: Er verstärkt seine Flotte bei dem erstcn Färbe»nur wenig, bei dem zweiten aber etwas mehr; dann erstnimmt er zu der dritten und vierten Parthie das erforder-liche Quantum von Brasilienhvlj - Absud. Nach einer sol-che» Behandlung werden seine vier Parthien Wolle einegleiche Scharlachfarbe erhalten. Somit ist er auch imStande, alle vier Parthien, jede zu 30 Pfund Wolle, auseinem Koffcl oder aus einer Flotte zu färben.
Ein geschickter praktischer Färber kann, wenn er dieseMethode richtig befolgt, mit einem Absud von 50 Pfundguten Brasilienholzes looo Pfnnd Wolle Scharlachroth,und hinterher noch ioo Pfund ziegelrothfärbig aus demBodensätze seiner Gefäße, worin er den Brasilicnholz-Ab-