Dieser Baum wurde von Campeachy und Hondmras in die meisten westindischen Inseln verpflanzt. 1 44)Sir Hans ©locute erzählt, ein Herr Barham habeden Saanren dieses Baumes im Jahr ,7,5 von Tarn,
wird, so ist der Splint weiß und der Kern roth; daman nur letzteren zum Färben braucht, so hobelt man allden weißen Splint weg, ehe man das Holz an Bordbringt." ES ivöchSt gewöhnlich und treibt am besten ineinem feuchten Boden, der stark mit Thon vermischt ist.Die Rinde der Aeste und der noch ganz jungen Bäume istvon heller Farbe und glatt, doch die der alten Baumstäm-me ist rauh und dunkel gefärbt. Bisher hat man dieRinde alle weggeworfen, doch einige Versuche, die ich da-mit anstellte, haben mich überzeugt, daß man sie mitVortheil zum Färben anwenden könne, obgleich ihr Fär-bestoss sehr von dem dcS Holzes verschieden ist. Die jun-gen Bäume sind meistens dornicht. Ooctor Robertson(bist. ok America Zter Bd. ©. 235.) sagt: ,,daS Cam-pescheholz, welches auf der Westküste von Aeuratanbei der Stadt St. FcanziS in trocknercm Boden wächst,ist von vorzüglicherer Güte als jenes, das man in denmorastigen Gegenden findet, wo die Engländer sich nieder-grlaflen haben." Dvctvr Robertson hat hier eineMeinung angenommen, welche die Spanier herrschend zumachen suchten, damit das Campescheholz, besten zollfreieEinfuhr sie seit dem Frieden von 1753 von Campeachygestatten, auf dem Markte vor dem von Honduras,welches die Engländer fällen, den Vorzug erhalten möch-te; ich habe aber nicht gefunden, daß diese Meinung ge-gründet sey.
144) Wer in natukhistvrischer und geschichtlicher Hinsicht überdielen Gegenstand mehr nachzulesen wünscht, den verwel?sen wir auf Hermbstadts Magazin für Färber, st Bd.S, 281 fg.