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hält, werden mit Beltzen, die vorzüglich aus Zinnaufilösungen zusammengesetzt sind, hervorgebracht; einedieser Farben ward in Frankreich vor beiläufig Zu Iah«ren uncer dem Namen kruns de Monsieur sehr Mode,und da ich damals in Paris war, so trug ich ein Kleidvon dieser Farbe, ohne mich über ihre Flüchtigkeit be,klagen zu können. Ueber die Erfindung und Zusammen«setzung dieser Farbe erstatcete Herr Descroizilles(ein Chemiker zu Noucn) einen Bericht an Hr». Der«thollet, den dieser in der ersten Auflage seiner Ele-ments abdrucken ließ und woraus hervorgieng, daßHerr Giros de Gentilly der Erste war, der inFrankreich daS Färben mit Campescheholz und einerZinnauflösnng mit glücklichem Erfolge einführte. Seineersten Versuche wurden in der Färberei der HerrenPeton und Frigard gemacht, doch da er die Zusam«mensetzung seiner Beitze' nicht sorgfältig geheim hielt,so sah sich Herr DeScroizilles bald im Staude, ei,ne erträgliche Nachahmung derselben hervorzubringen,indem er eine Zinnauflösung mit Schwefelsäure mach,te, zu welcher er salzsaures Natron (Seesalz) mitsäuerlich < welnsteinsanrem Kali und schwefelsaurem Kup,fer hinzusetzte. Diese Zusammensetzung entsprach ihremZwecke so wohl, daß Herr Giros sich bewogen fand,mit Herrn Descroizilles in Gesellschaft zu gehen,um dem Verlust vorzubeugen, der aus dem Zusammen«treffen mit ihm leicht entstehen konnte. Nachdem dieGesellschaft zu Stande gekommen, lehrte Herr Girosseinen neuen Gesellschafter eine zweckmäßigere Art, dieangeführte Beitze zuzubereiten, nehmlich durch Anflö«sung des Zinnes in einer Mischung von Schwefelsaureund Seesalz mit einer gehörigen Menge Wasser, wozunachmals weinsteinsanres Kali nnd schwefelsaures Kup«