Band 
Zweiter Band.
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Nücksichtlich der Seide wird Campeschehvl; nebstdem Schwarzfärben auch noch zum Violetfärben ange«wendet, nachdem die Seide auf die gewihnliche Artalannt worden ist; eben so gebraucht man es wie obenerwähnt wurde, um der Seide die Farbe , die inFrankreich Paine de Monsieur genannt wird, zu geben.Um diese Farbe zu erzeugen, hat jedoch Fabroni eineBethe anempfohlen, welche durch eine Veibindung dessalzsauren Zinnes mit schwefelsaurem Kupfer und Wein«stein zubereitet, und wozu eine kleine Portion vonGalläpfeln oder von Erlenrinde mit dem Campescheholzin die Färbeflüßigkeit gethan wird. 150 )

B e rthollet bemerkt, daß unter verschiedenenSeidenstücken, die mit ZinnauflLsungen in verschiede«uen Graden der Oppdirung getränkt, und nachmalsmit Campescheholz gefärbt worden waren, diejenigen diebeste Wirkung zeigten, auf welche man Zinn, das amwenigsten oxygenisirt war, aufgetragen hatte.

Der Farbestoff des Camprscheholzes hat eine um soviel geringere Verwandtschaft zum Leinen oder zurBaumwolle als zur Schaafwolle, daß er sich weder aufdie eine noch auf die andere von selbst und ohne Bei«

rzo) Die Bereitung der Fabroni scheu Bcitze haben wir inder 135. Anmerkung beschrieben, und sie bietet ein Mit-tel dar, das Pigment des Campescheholzes auf Schaaf-wolle und Seide gut zu befestigen (vergleiche hicmit Jo-hann Fabrvzri in Toskana Anleitung, auf Seide undWolle die unächten Farben des Campcfthe- und Brasi»lienhvlzcs zu befestigen.). Mit einer verbesserten Vorschriftzur gleichförmige» Darstellung der Fabro Nischen allge-meine» Veite vorn Herausgeber in Diuglers Journalfür die Zitz- und Kattundruckerei. izsS. 1 , Band.