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Zweiter Band.
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ihn äuiren- beenen Tausendbeine, wegen seiner zahl»reichen Pfropfer oder Stützen.

Es giebt zwei Spielarten von dieser Art Rhizopho-ra; die eine heißt der rothe, die andere der pur«pur« oder veilchenfarbne Mangrove; die Rinden vonbeiden sind fast einen halben Zoll dick, von einer röth«lich, braunen Farbe und mit Färbestoff und Gerbe»sioff (rannin) angefüllt; beide Stoffe können beinaheganz durch Wasser ausgezogen werden, wenn es in ge<höriger Menge angewendet wird. 152 )

152} N cmmich in seinem Polyglotten - Lcricon sagt über die-ses Gewächs: „Eine Gattung Bäume, in beiden In-dien , sie führen den griechischen Namen Rhizophora d. i.Wurzclträger, weil verschiedene Arten, insonderheit derMangle oder Lcuchterbaum, aus den Stämmen neue,wieder in die Tiefe gehende Wurzel» treiben, auch die ei»gentlichcn Wurzeln aus der Erde wieder heraufsteigen.Durch diesen sonderbaren Wuchs werden die Waldungen,wo sich überdem giftige Schlangen aufhalten, fast undurch-dringlich , und da die Bäume meistens an den Flüssen undam Meere wachsen- so werden dadurch die Ufer gegen das,Anschlagen der Welle» geschützt, a) Conjugata; b) gym-norrhiza; mangium celsum Rumph ; der hohe Wurzcl-baum: holländisch Hooge Runboora, Lularyliout; ma-labarisch Kandcl ; Ternate Lolaro Cochincli. Cay Dea.Die Rinde ist sehr nützlich, um die Zeuge dunkelroth oderkastanienbraun zu färben. Das Holz ist im Wasser undunter der Erde sehr dauerhaft; die Blätter dienen zurDüngung; die Früchte werden beim Mißwachs des Reisund Sago von den Indianern benutzt; dagegen sagt Lou-reirv: Rullus rbizophorae fructus in Cochinchina cstedulis, c) Claudel , der niedrige Wurzelbaum, Kandel». bäum; hvlländisd) Laagc runboom; malab. Tsierovv-Candcl ; d) mangle; mangium candelarium ; vstindisch