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Zweiter Band.
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an, so erzeugt man eine sehr dunkle und dauerhafteDrap i oder Schieferfarbe. Schwefelsaures Kupfer an-statt des schwefelsauren Eisens genommen, bringt mitdenselben Mitteln ein beständiges Zimmetbraun hervor.

Die natürliche Farbe der Mangroverinde oder die,jenige, welche sie dem Leinen und der Baumwolle aufder Alaunhaltigen Basis mittheilt, ist eine Art vonSalm, oder röchlicher Nankinfarbe, zu welcher auchbisher jene Rinde in England (besonders zu Manche,ster) hauptsächlich verwendet wurde. Die wohlfeilsteund beste Beitze für diese Farbe ist wahrscheinlich fol«gende: Man löset acht Pfund Alaun mit einem Pfundreiner Kreide (spanische Kreide) in sechs GalvnenWasser auf. In dieser Auflösung wird, wenn sie fer,tig ist, die Baumwolle zwölf Stunden lang ringe,weicht, dann getrocknet und nachmals in Kalkwassereingetaucht; hierauf wird sie wieder getrocknet undzum zweitenmal beiläufig fünf Minuten lang in dieAlaunauflösung eingeweicht; endlich wird sie neuerdingsgetrocknet, mäßig ausgewaschen und mit beiläufig ei,,nem Zwanzigstel seines Gewichtes gepulverter Mangro,vcrinde gefärbt, wozu man noch etwas nachgiebt,wenn die Farbe hinreichend hervorgekommen ist.

Wenn man schwefelsaures Eisen und schwefelsauresKupfer als Beitzcn an die Stelle des Alauns setzt,oder sie mit demselben vermischt, so kann man einegroße Verschiedenheit von braunen,, oliven, undDrapfarben wohlfeil mit der Mangroverinde auf Bar,chend, Baumwolle, Velvet (Baumwollen - Sammet)u. dgl. färben, und diese Farben werden dauerhafterund weniger den zufälligen Flecken und Entfärbungen