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Zweiter Band.
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vortheilhaft mit Gallapfel»:c. angewendet, um dieschwane Küpe zu bilden, womit man Zwirn und

Baumwollengarn schwarz färbt.

L i l f t e v Artikel.

A r e c L - N Ü ß e.

Da mehrere Nachrichten versicherten, daß die Are-ea - oder Pynang« Nüße, > welche die Areca Palme lie»sert, von den Bewohnern von Malahar zum Färben-einer rothen Farbe angewendet würden, so verschafte-ich mir einige, und stellte verschiedene Versuche damitan, doch ohne andre Wirkungen hervorzubringen, alsman von andern Pflanzenstoffen, und selbst von dereben erwähnten Erlenrinde erhalten kann. Mit Alaunerzeugen diese Nüße eine Art rLthlicher Zimmelfarbe,und mit Eisen ein bräunli'chtes Purpur'Schwarz; bei,de Farben scheinen haltb.ar >u seyn. *)

Zwölfter

*) Einige Zeit nach meinen Versuchen mit diesen Nüßen fandich, als ich in Loureri-roS Naturgeschichte von Cochin-China (Orgmal - Auflage. Lissabon, S. 567 fg.) nach-schlug, daß ich mich über ihren eigentlichen Gebrauch ge-irrt hatte. Er führt von dieser Art Palme an, daß siein jenem Lande sehr häufig ihrer Nüße wegen gebautwerde, und daß die Walker aus letzteren einen Absud bc-reiten, welchen sie zu den bereits gefärbten Tüchern ver-wenden , um ihre Farben glänzender und haltbarer zumachen. ,, d'ullonos telas ^ussvuuguo imbuere , ut co-lores diutius servent, et melius expriment.“ Er setzthinzu , daß sie diese Wirkung durch eine zusammenkleben-de, und nicht durch eine zusammenziehende Kraft („viglutinante non adstringente “,) hervorbringen, und daßzu diesem llZehufe jährlich mehrere Ladungen von Cochin-China nach China abgesendet werden.