Band 
Zweiter Band.
Seite
594
JPEG-Download
 

594

so wie auch der Frucht der phyiianthus embiica gegeben,welche letztere die Myrobaianus des Bon tius, und diediyrobalanus emdlica des Lvureirv S. 253. zu seynscheint.

Ich habe bereits Seite 35 i meines ersten Theilesdie terminalia ckedula (welche die terminalia Lirrinades Rvxburgh, oder die gelbe Myrobalan der Maie,rialisten ist,) und den von ihren Blattern erzeugtenGallus als Färbesioffe aufgeführt, welche in Ostindienangewendet wurden, um die Baumwolle gelb zu für«den; doch habe ich keines dieser adjeküven Gelb indiesen dritten Theil meines Werkes aufgenommen,weil, obgleich einige englische Färber sie aus Mangelan gelben Farben gebrauchen, ihre Farbe doch so sehrins Braune spielt, daß man sie mit nicht mehr Rechtfür ein Gelb halten kann, als die Farbe der Erlcmin«de. Ihr Färbesioff kann jedoch sehr tauglich gemachtwerden, mit einer Eiftnbasis ein beständiges Schwarz,vorzüglich auf Baumwolle, hervorzubringen, wie mandieses in dem Abschnitte sehen kann, welcher hie vonhandeln wird. *)

*) Ein von Cayrnne nach Frankreich bestimmtes Schiff wurdevor einigen Jahren mit einer merkwürdigen Sammlungvon Thieren und Pflanzen aus Guiana aufgebracht. Un-ter letzter» befand sich ein Färbeholz, welches die Uebec-fchrift: „Bois de Sassafras de Cayeime “ führte^, undvon den Agenten des Kapers mir gesendet wurde. ESwar sehr schwer, kleinnarbigt und von einer röchlirhenZimmetfarbe; folglich dem Uaurus Sassafras nicht ähn-lich. Mit der Alaimhaltigcn Basis färbte es eine sehrhohe Orangefarbe, die jedoch auf Baumwolle nicht halt-bar war, und mit Eisen gab eS dunkelbraune Farben.