633
Zu jener Zeit wurde die Brüchkgkeit (roetennssr),über die man allgemein als einen den schwarzen Tü<chern anklebenden Uebelstand klagte, dem sauren Be,stanvtheil des schwefelsauren Eisens, welches zum Fanden jener Farbe angewendet wurde*), zugeschrieben;da nun dieser saure Bestandtheil auch als der Grundangesehen wurde, der die Verschlechterung der Schrei,
gefunden hat, daß es die geringste zusammenziehende Kraftbesitze.
163) Bei diesen hier in Anwendung gebrachten vegetabilischenund thierischen Färbestoffe» ist es das Pigment, welches,mit dem Eisen in Säuren aufgelöst, eine schwarze Farbehervorbringt- Hier ist die Gegenwart der Gallussäure,welche abwesend ist, auch nicht nöthig, indem andre Ur-sachen ius Spiel treten, welche ähnliche Wirkungen her»vorbringen, die sich jedoch immer nach der eigenthümlichenStatur der Pigmente richten.
*) Um die Beweise von dieser wohlbekannten Thatsache nichtunnüthig zu vermehren, will ich blos folgenden Auszugaus Macguers Art de la Teinture en Soie an-führen :
„ Das Wesentlichste, was über das Schwarzfärbennoch zu bemerken ist, besteht darin, daß die schwarzeFarbe die Zeuge sehr verändert und schwächt, so zwar,daß die schwarzgefärbten, unter übrigens gleichen Umstän-den, eher abgenützt find, als jene, die niit andern Farbengefärbt sind. Es ist vorzüglich die Vitriol sä ure desKupferwaffers (couperoso), die nur unvollständig durchdas Eisen gesättigt ist, welcher man diesen Uebelstand zu-schreiben muß." Andre Beweise dieser Art werden sichallenthalben von selbst ergeben.