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Pflanze aus der Klaffe der zusammenziehenden zu er-halten, gescheitert; *) und da man jene Säure nichtdarin enthalten fand, so sind wir nicht berechtigt, sieals Kennzeichen und Beweis ihrer Eigenschaften anzu-nehmen. Man Hat, nach meinem Urtheile, wirklichguten Grund zu glauben, daß diese Gallussäure «ir,gends im natürlichen Zustande vorhanden, sondern einErzeugniß der Kunst, oder vielleicht noch richtigereine bloße Abart der Eßigsäure oder einer andernSäure sey, welcher die zusammenziehenden Pflanzenvorzüglich ihren herben Geschmack verdanken. lS4 ) Daß
eine
») Man sehe seine Elemens I. Th. S. I°8. F. Davy(Philosoph, transactions für l 8 ° 3 . S. 268.) fand sichin seiner Erwartung getäuscht, als er Gallussäure vander Frucht der Terminalia chebula oder der gelben My-robalanc zu erhalten versuchte, ob sie gleich bei meinenVersuchen, wenn man die Nuß hinwegnahm, von jenemFäcbesiossc, welcher Schwarz mit Eisen erzeugt, beinaheeben so viel zu liefern schien als die besten Aleppo Gall-apfel, und ein eben so kräftiges, vollkommenes und be-ständiges Schwarz auf Leinen und Baumwolle mit denverschiedenen Zubereitungen von Eisen hervorbrachte,, alsjene.
164) Hierin können wir Herrn Bancroft nicht beistimmen,denn man erhält die Gallussäure nicht blos aus dem Auf-guß der Galläpfel durch langes Stehenlassen, sondern auchauf andern Wegen, z. B. durch Behandlung des frisch be,reiteten Galläpfelcrrrakts mit Alkohol, oder durch mäßige-Erhitzen der gröblich gepulverten trockenen Galläpfel in ei-ner Retorte, wobei sich die Gallussäure in krystallinischerGestalt sublimirt, und alle chemische Eigenschaften be-sitzt, .