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Flavius Philostratus, des Aeltern, Werke : 1.Abt.: Heldengeschichten, Leben des Apollonius von Tyana / [Philostrat Flavius] ; übersetzt von Friedrich Jakobs
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Fünftes Buch.

gleichen Namen führt, ist, nach ihrer Aussage, das besteLand. Denn es ist reich an Städten und Weiden, und derFlnß ist nach allen Städten hingeleitct. Jede Art von Land-bau wird Heer getrieben, und die Jahreszeiten gleichen derHerbst - und Mystcrienzcit in Atrika.

7. Nach Damis Berichte hatte Apvllvnius über diedortigen Ereignisse mehrere Unterredungen, unter denen fol-gende des Anfschrcibcns werth gewesen. Als sie eines Ta-ges in dem Hereakleon faßen, lachte Menippns laut auf, in-dem er sich an Nero erinnerte, und sagte: was sollen wirjetzt von dem Edeln denken? in welchen Kämpfen mag erbekränzt worden seyn? und mit welchem Gelächter mögendie guten Hellenen zu den Festocrsammlnngen gehn! Wieich, sagte Apvllonins, von Telesinns hörte, fürchtete der wa-ckere Nero die Peitschen der Eleer.') Denn da ihn seineSchmeichler aufforderten, in Olympia zu siegen und Rom")ausrufen zn lassen, sagte er: wenn es mir die Eleer

*) Die Stellen der Alten über die Strafen, die den gegendaS Gesetz frevelnden Atbletcn bestimmt, und wozu eigeneZnchtmeister (j-cr/ZZor-xot und gesetzt

waren, sind gesammelt ,n Fabri Agonist. 1,10. 111,17. ff.Auch die Kampfrichter in den theatralischen Wettstreitenzu Athen hatten ihre Büttel, (iaAöoü/ortg. S. Aristoph.Uax v. 7 Z 2 . ?>>Ilur Onom. 1>I, >55.

") Mit dem Namen des Siegers wurde auf der OlympischenRennbahn der Name seiner Vaterstadt ausgerufen, unddiese dadurch verherrlicht. Wie ebenfalls in den Sieges-hymnen der Ruhm der Heimath mit dem des Siegers ver-schlungen ist, weiß mau auS Pindarö Werken. S. ThierschSinleit. S. 127. f.