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Härte -3,0; specifisches Gewicht -6,2—6,4 mit Demantglanz !bis Fettglanz. Die Farbe ist weiß ins Gelbliche, graulich, grün- ^lich, selten blau oder grün; durchsichtig bis durchscheinend. Er be- >steht aus 73,7 Bleioxyd und 26,3 Schwefelsäure. Kleine Menge»von Eisenoxyd, Manganoxyd, Kupferoxyd verunreinigen und sär- Iben ihn öfters; er verpufft vor dem Mhrohr, und kömmt auf Bleierz-lagerstätten vor, doch viel seltener als daS Wcißbleierz. Die wich-tigsten Fundorte sind: Zellcrfcld und Tanne am Harz; St. Bla-sicn, Badenweiler und Wildschappach im Schwarzwalde, Mösenam Wcsterwalde, wo er auf Gängen in den ältern Gebirgen, na-mentlich mit Kupferkies, Brauneisenstein, Bleiglanz rc. vorkömmt;ferner auch in England, Schottland, Spanien, Sibirien, rc.
Er wird mit andern Bleierzen auf Blei benützt.
^ Sippschaft des Zinns.
Das Zinn kömmt in der Natur nicht gediegen vor, sonder»nur mit Sauerstoff oder seltener mit Schwefel und Kupfer verbun-den. Es ist in seinem rcgulinischen Zustand silberweiß, stark glän-zend, von hackigcm Bruch, weich, dehnbar, sehr leichtflüßig, krystal-lisirt nach Vreithaupt, wenn man es langsam erkalten läßt, und den nochflüßigen Theil abgießt, in sechsseitige» Säulen; es läßt sich leichtmit dem Messer schneiden, knirscht beim Biegen stark und klingt-Es läßt sich zu sehr dünnen Platten ausdehnen, aber nicbt Z»feinem Draht. Das specifische Gewicht des möglichst reinen ist-7,2V12; des gegossenen aus Böhmen -7,312; des aus England-7,201; des aus China, Japan, Ostindien-7,206, des aus Malaga-7,206, des gehämmerten -7,306.
Wird es bis 106 "k. erhitzt, so wird es spröde bis zum Pul-verisiern; es schmilzt schon bei 182 » k. und läßt sich nur in seiftstarker Weißglühhitze verflüchtigen; ein hannoverscher Kubikfuß Zi»üwiegt 375 — 400 Pfund und dehnt sich von 0 ° — 100 0 6. etwa
aus.
Schwefelsäure und Salzsäure lösen das Zinn in der Wärmeunter Entwicklung von Wasserstoffgas auf; Salpetersäure aberverwandelt es nur in unlösliches Zinnoxyd. Da die Reinheit die-ses Metalls beim Verarbeiten sowohl, als zur Anwendung bei vie-len andern Gelegenheiten ein Haupterforderniß ist, und nicht seltenselbst die besten Sorten aus Gewinnsucht mit andern Metallen, als:Kupfer, Blei, Eisen, Wismuth verunreinigt sind, so ist eine Prü-