Vorwort
Zur Rechtfertigung meiner Unternehmung, dieses Werkzu veröffentlichen, wird vielleicht am besten eine kurze Aus-kunft über die Quellen dienen, die ich dabei mit Fleiß undTreue zu benutzen bedacht war.
Durch den k. k. Staatskanzler Fürsten von Metternichin Wien erhielt ich die Erlaubniß, daß meine schätzbarenFreunde, die Herren-Albrecht Effinger von Wildegg, eid-genössischer Geschäftsträger, und Herr Joseph Chmel, Di-rektor des k. k. geheimen Haus-, Hof- und Staatsarchivs,für mich Nachforschungen machen und mir mittheilen durften.Auch hat mir mein besonderer Gönner, Graf Brandis,k. k. Gouverneur von Tirol, mit der größten Bereitwillig-keit aus dem landesfürstlichen Archiv in Innsbruck wichtige Mit-theilungen zukommen lasten. Diejenigen aus dem Archiv deräußern Angelegenheiten in Paris verdanke ich der Gefällig-keit seines Vorstehers, Herrn Mignet, der auf die warmeEmpfehlung meines hochverehrten Freundes, des GrafenReinhard, Rath bei der französischen Botschaft in der Schweiz,die Güte hatte, meinem Wunsch zu entsprechen; einige ver-danke ich auch dem Herrn Alexander le Noble, ehemaligemVizepräsident der Urkundenschule.
Die schweizerischen Mittheilungen, wofür ich mich derGeneigtheit der verschiedenen Kantonalrègierungen, der un-gemcinen Bereitwilligkeit der Kantonsarchivare und Biblio-thekare, auch mancher Partikularen, vorzüglich des HerrnRobert von Erlach von Hindelbank, des Herrn Mestral