Der Mü hlhauscr Krieg.
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unversöhnlichen Haß geschworen hatte, und dieser beschloß 1467auf einer Versammlung in Thann, den Schweizern entgegenzu-treten, zufolge eines Vertrags, den der ehemalige LandvogtPeter von Mörsberg in Gegenwart der Herzogin an sie gehaltenhatte. 17 ) Der Adel benutzte den ersten unbedeutenden Anlaßeiner unbegründeten Anforderung eines gemeinen Mannes anMühlhausen, seinen Drohbrief an die Städte Mühlhausen,Zürich, Bern, Luccrn und Solothurn zu schicken. Lange suchteman zu vermittelu; aber immer dauerten die gegenseitigenNeckereien, an denen selbst der österreichische Landvogt Theilnahm, und die österreichischen Städte Freiburg, Breisach undNeuenburg schickten in der zweiten Woche nach Ostern 1468 ihreAbsagebriefe an Mühlhausen. Jetzt sagte auch Mühlhausen derHerrschaft Österreich ab und mahnte seine Verbündeten von Bernund Solothurn um Hülfe. Auf dieses hin sandte Bern den18. Brachmonat 1468 seinen Absagebrief dem Herzog Siegmundund an seiner Statt dem Landvogt Türing von Hallwil, wegender von Schaffhauscn und Mühlhausen an sie ergangenen Mahn-briefe, Solothurn unter dem nämlichen Datum wegen der Mah-nung von Mühlhausen, Freiburg unter dem nämlichen Tageauf die Mahnung von Bern hin, und Appenzell unter dem 15.Heumonat wegen der Mahnung der sämmtlichen Eidgenossen. ,9 )
»’) Strebet, vaterländische Geschichte des Elsaßes. Straßburg, 1843. 111.249. Eine unparteiische Zusammenstellung der Verwickelungen, in welcheder Adel den Kaiser und das österreichische Haus gebracht hat, fehltuns noch und wäre eine verdienstliche Arbeit, weil sie uns darüber be-lehren würde, wie daraus der Fall des Adels hcrvorgieng und die Machtder Fürsten verstärkt wurde, was immer die Folge der Anarchie ist.
»") Grafs Geschichte von Mühlhausen. Mühlhausen, 1819. I. 229. DieserUmstände, welche beweisen, daß Oesterreich den Krieg begann, erwähntweder Müller, Tillier noch von Nodt.
Mahnbriefe im königlich baicrischen Archiv. In meiner handschriftliche»Sammlung Bd. XXVII, 69 — 79. Unter diesem Titel verstehe ich