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Erster Band.
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Die Gesandtschaft von Escher und Dachselhofer. 137

aber über ihr Begehren, bei der Audienz des KönigS nach ge-machtem Vertrag sich zu bedecken. Die schweizerischen OberstenStuppa und von Erlach, geblendet von der Macht und demGlänze des Hofes und durch Geld von den vaterländischen Ge-sinnungen abgewendet, konnten es nicht begreifen, daß man sichvor einem so mächtigen König nicht biegen sollte und wandten Allesan, diese Gesandten dazu zu bewegen; aber ihre Tugend undTreue blieb unerschütterlich. Über Alles berichteten sie ihre Obrig-keiten und begehrten neue Verhaltungsbcfehle. Aber auch inihrem Vaterland fand man ihr Benehmen dessen würdig; manwollte sich nicht zu Knechten des Königs erniedrigen, sonderngab ihnen gemessenen Befehl, wenigstens das Zcrcmoniel von1634 zu fordern. Da sie aber wahrnahmen, daß die Schwierig-keiten, die man ihnen machte, hauptsächlich daher entstanden,weil man ihnen ihr Begehren nicht bewilligen wollte, so ver-langten sie ihre Pässe. Schon hatten die schweizerischen Ambassa-doren seit Ende Hcrbstmonat bis den 23. Christmonat mit demHerrn von Croissi ohne Erfolg unterhandelt, als sie an diesemTage ihren Abschiedsbesuch machten. Folgenden Tages erschienenbeide Einführer der Gesandten, Bonnoeil und Giraud, brachteneinen großen Beutel, und während der zweite ihn öffnete, sprachder erstere: „Sie kommen auf Befehl des Königs, der ihnen,was sie da sehen, zum Zeichen seines gnädigen Willens verehre."Escher'n bot er eine größere, Dachselhofer'n eine kleinere Kettemit einer Schaumünze dar und einen Pack Dublonen für dasReisegeld.

Die schweizerischen Großbotschafter beriethen sich und Escherantwortete in Beider Namen:

„Die Schaumünze an dieser Kette ist sehr schön, noch schöner„die Kette, und das Reisegeld vollends Überfluß. Alles würden„wir mit Dank und Freude annehmen und es als ein Dcnk-„mal für unsere Nachkommen aufbewahren, wenn sich nur das