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Erster Band.
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Buch >. Kapitel I.

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Theil legte seine Hälfte in die Staatskasse. Obschon beide Theilefriedlich mit einander lebten, so befolgten sie doch im Politischenzwei entgegengesetzte Systeme. Die innern Nohden hielten eömit Spanien, in Gemeinschaft mit den katholischen Kantonen, dieäußern Rohden hingegen mit Frankreich und Holland. Die zu-nehmende Bevölkerung und Fabrikation der Leinwand, so wieder Anfang von eigenem Handel mit Frankreich machte dasVolk diesem Reiche geneigt; hingegen der Eifer für die evan-gelische Religion drängte es, seinen Religionsverwandten inHolland beizustehen.

Die Sitten waren noch sehr einfach. Haushaltungen, woFrauen oder Töchtern waren, hielten keine Mägde; man kanntenoch kein anderes Gewürz, als Pfeffer und Saffran; Kaffee, Zuckerund Thee waren noch unbekannt. Auch die Kleidung war sehreinfach. Die Frauen hatten Kleider, die bis an den Hals reich-ten und mit einer Haft befestigt waren. Daher trugen dieFrauen keine Halstücher, und von den Männern nur die Vor-nchmern. Nur Wenige noch nahmen den Bart ab, die Mehrzahlbehielt denselben. Die Bauern trugen Plumphosen und Futter-hemden, die Herren Röcke mit Knöpfen bis unten. Es herrschteviel Redlichkeit, daher gab es auch wenig Streitigkeiten überEigenthumsrechte; hingegen war noch viel Nohheit und Schläge-reien, bei denen Körperverletzungen stattfanden, welche die meistenStraffälle bildeten. Man war streng religiös, aber noch un-wissend. Viele Jünglinge, die sich zum Genuß des h. Abend-mahls vorbereiteten, mußten noch beten lernen; Manche, die esgenossen, hatten noch keinen Begriff, was es bedeute. DieSchulen wurden schlecht besucht. Man fieng erst an, die Kinderden Katechismus auswendig lernen zu machen und ihn Sonn-tag Nachmittags zu erklären. Wenn ein Mann vor Rath er-scheinen mußte oder außer den Kanton gieng, mußte er einSeitengewehr bei sich tragen, als Zeichen, daß er ein freier