Band 
Erster Band.
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Buch I. Kcipi tel II.

von solcher Wichtigkeit, daß wir mtö über das von Baden ausallhier mitgetheilte Projekt so in der Eile nicht entschließenkonnten, sondern einige Tage uns berathen mußten, welches dieUrsache war, warum unser Schreiben erst am Abend des Tagesnach Baden kam, an welchem Ew. Erzellcnz schon des Morgensabgereist waren, deßwegen wir auch Dieselbe ersuchen, dieseVerspätung uns nicht zu verübeln. Und da wir in diesem ganzenGeschäft keinen andern Zweck haben, als die Sicherheit der Graf-schaft Neuenburg und damit verbundene Ruhe, Frieden und Einig-keit der übrigen löblichen Eidgenossenschaft beizubehalten, so sindwir auch aufrichtig darauf bedacht, die Sache so zu leiten, daßebenmäßig die Krone Frankreich für jetzt und alle Zeit in Folgedes ewigen Friedens versichert sein könne, daß von und durchdie Stadt und Grafschaft Neuenburg und Valangin nebst Zu-gehör sie auf keine Art beunruhigt werde. In dieser Absichthaben wir einige Erläuterungen beigefügt zu dem Projekt, dasin Baden abgefaßt wurde, um sie Ew. Erzellcnz vorzustellen,wie aus beigefügter Kopie ersichtlich ist" u. s. w. 4: ), woraufaber der Ambassador am folgenden Tag schon erwiederte:

„Ich habe den Brief erhalten, welchen Sie die Mühe nahmen,mir den 20. dieses Monats zu schreiben, durch welchen Sie mir dieGründe anzeigen, die Sie verhindert haben, früher, als eSgeschah, Ihre Entschlüsse zu fassen über das Projekt, welches mirin Baden im Namen aller Herren Deputirten an der Tag-satzung übergeben worden ist.

„Da die Kopie, welche Sie mir schicken, nicht gleichförmigist mit dem. Projekt, welches mir, selbst mit Einwilligung Ihrereigenen Herren Deputirten, übergeben worden ist, und da ichschon die Ehre gehabt habe, dem König, meinem Herrn, denInhalt des Projektes mitzutheilen, so kann ich Ihnen keine Ant-

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