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Buch I. Kapitel H
bürg, der später als König Friedrich I. hieß, ein Patent, daß erin seinen Staaten für seine Flotte Mannschaft anwerben dürfe.Obschon der Graf Auersberg * 6 ) alle möglichen Intriguen gegenSt. Saphorin spielte und ihn verleumdete, wurde er doch zumBize-Admiral der Donauflotte ernannt. Den 1. Hornung 1702gab ihm Kaiser Leopold den Titel eines Obersten, in „Ansehung„seiner Treue und seiner noch leistenden ersprießlichen Dienste und„seiner guten Aufführung und Kriegserfahrenheit." Den 28. Herbst-monat 1705 erhob ihn Kaiser Joseph zum Obersten-Feldwacht-meister (Generalmajor) auf den Vorschlag des Prinzen Eugenvon Savopen, „in Betracht seiner schon geleisteten Dienste und„die er im militärischen wie im politischen Fache noch werde„leisten können, vorzüglich bei der Eidgenossenschaft." Den 13.März 1707 ward er als österreichischer Minister bei den evan-gelischen Kantonen akkreditirt und von ihnen anerkannt. Den12. August schrieb ihm der König von Preußen einen Dank-sagungsbrief für seine Verwendung bei dem Neuenburger Ge-schäft und versprach ihm ein Kanonikat zu verschaffen, und in Zu-kunft die Besorgung seiner Interessen in der Schweiz zu über-tragen. Den 12. Wintermonat 1707 dankte er ihm nochmalsfür den Antheil, den er an dem Abschluß des Neuenburger Ge-schäftes hatte, und für den Eifer, den er für das Wohl derReligion und des gemeinen Besten bezeugte. Den 5. Christ-monat 1707 ertheilte ihm die Bürgerschaft der Stadt und desFürstenthums Neuenburg für seine Person das Bürgerrecht.„Dem edlen und großmächtigen Herrn Franz Ludwig von Pesme,„Herr von St. Saphorin, Generalmajor in Diensten Sr.„kaiserlichen Majestät und sein Minister in der Schweiz, in An-sehung der großen und ausgezeichneten Dienste, die er Sr.
»«) (fr war einer der ärgsten Feinde des Prinzen Eugen. KanSlcr'S Lebendes Prinzen Eugen. Bd. I. S. 227.