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Erster Band.
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320
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Buch I. Kapitel III.

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„Mehrung ihrer Landten angemahnet, Vnndt angereytzet. Einer„Lob. Eydtgnoßschafft seye die So theur Erworbene Freyheit„vnd Ruohestandt sehr lieb, vnnd Werth, man habe deßwegen„in denen vormahligen vnd setz fürwährenden frömbden Kriegß-„vnruohen zwey grundtsätz gesetzt, niemanden der Kriegenden„Partheyen auff Eydtgnossischem 'l'erritorio xorw fassen, vnnd sich„nicht von einer Potentz (Wordurch ihro die zuo vnd Einfuohr,„Sowohl des gethreydts, alß Saltzes, daß t^ommertium vnnd„anderes gehemmet werden könnte.) Einschliessen zue lassen."

Der französische Gesandte antwortete ebenfalls mündlich: „Ersehe, daß das Begehren der Eidgenossen in zwei Punkten bestehe,wovon der eine die Nachbarschaft am Rhein und Bodensee, derAndere aber die Nachbarschaft am Gcnfersee betreffe. Über denersten Punkt habe Ihro königliche Majestät ihre Willfährigkeitzugesagt; was aber die Kontributionen betreffe, so müsse er fragen,ob die löbl. Orte solche für sich oder für den Feind Ihro könig-lichen Majestät, den Kaiser, begehren."

Die eidgenössischen Gesandten antworteten: „daß die Eidge-nossenschaft nie gewohnt gewesen sei, sich in Unterhandlungenzwischen hohen Parteien zu mischen, und auch jetzt nicht gesinntsei, es zu thun, und was sie jetzt begehren, betreffe nur ihreeigene Konvenienz und ihr Interesse."

Ihro Erzellenz erwiederte: „daß auf diese Art die Kontri-butionen wohl unterbleiben könnten, wenn der Kaiser dasNämliche verspreche. Er wolle bis morgen in den königlichenBefehlen näher nachsehen, und sich dann gegen eine Kommissionoder durch ein Memorial, welches den löbl. Kantonen beliebigersei, sich erklären. Was den andern Punkt, die Neutralität füralle dießseitö des Gebirgs gelegenen savvyschen Provinzen betreffe,verwundere sich Ihro Erzellenz darüber, da man in Baden nureinen Distrikt am Genfersee, dem ähnlich am Rhein und Boden-see, verlangt habe, und da Ihro Majestät zwei ganze Provinzen,