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Buch U. Kapitel II.
sichert, daß Se. Majestät es nie dulden werde, daß die Eid-genossenschaft zu Grunde geste; er komme zu ihnen, um seineletzten Kräfte anzustrengen, und hoffe, sie werden ihm behülftichsein und in das einwilligen, was er ihnen Gerechtes vorschla-gen werde; es sei gewiß, daß die Schwierigkeiten nicht vondiesen Kantonen herkommen werden.
Dann habe er vernommen, daß die Deputirten von Zürichund Bern sich drei Stunden von Baden aufhalten, und daßdie Deputirten der Kantone, die uninteressirt genannt werden,gestern zurückgekommen seien, ohne etwas ausgewirkt zu haben.Uri und Schwyz haben ihm erklärt, daß sie nur seine Ankunftabgewartet haben, um dann nach Hause zu reisen; denn ihrVolk sei in einer solchen Wuth, daß sie, wenn sie nicht baldnach Hause kommen, ihres Lebens nicht sicher seien; sie bittenihn daher, zu erlauben, daß sie wegreiten. Nur mit Mühehabe er durch das Versprechen, er werde ihren Obrigkeitenmelden, daß sie auf sein Geheiß noch verweilen, einen Aufschubvon 24 Stunden erhalten.
Die Konferenz habe bis 2 Uhr Nachmittags gedauert; nach-her seien die uninteressirten Deputirten erschienen, die ihm er-zählt haben, was vorgefallen war und wie wenig Hoffnung siehaben, weil Zürich und Bern das Gesetz geben und nicht nuralle alten Gebräuche vernichten, sondern sogar die Nation ganzvon ihrem Willen abhängig machen wollen.
Er habe dann auf der Stelle seinen Sekretär an die Depu-rirten der zwei Kantone nach Zurzach gesandt, mit einem Briefund einer Instruktion. Den folgenden Morgen sei dieser zu-rückgekommen und habe ihm viele Komplimente, nebst Versiche-rung ihrer guten Gesinnungen, gebracht, daß sie nichts Anderesbegehren, als die Ruhe und die Einigkeit des Vaterlandes, unddaß die Toggenburger Händel, die seit mehren Jahren dauern,so beendigt werden, daß Jeder sein Recht erhalten werde; um