Band 
Zweiter Band.
Seite
181
JPEG-Download
 

18 l

darüber zu vergleichen haben werde, da wohl zu vermuthen,daß allererst die beyseitslegung der Waffen werde Vorgeschlagenund begert werden, Es befindend aber Megh. undt Obere Nähtund Bürger nochmalen, daß bey ervolgender Entwaffnung diefachen nicht mit großem Eyfer zu entlicher beytragung Vortge-setzet, sondern viel ehender selbige hangend gelaßen und aufferwartende bequemere Zeiten wurden verzögeret werden, alsoKönnet Ihr über dergleichen Zumutung Euch Klarlich dahinvernemmen laßen, daß in Betrachtung die Lobl. Eydtgnoßen,um so viel und offt darmit bemühet gsin, auch verschidene güet-liche Mittel angewisen und Versucht die streitigkeiten auff billichemFueß hinzulegen, dennoch alles ohnvorsänklich Verbliben unddurch Eint und andere Gnugsamb bekante Absprüng die mecli--rion oder frcündtliche Vermitlung immerhin im weiteren Anstandgesetzet worden, man nunmehro diser fachen überdrüßig, undalso deren billiche erörterung beschlüniget sehen möchte; GestaltenMegh. und Obere Keineswegs einzuwilligen gemeint, daß hicr-seits die Waffen beyseits gethan werden, sondern man biß zuervolgendem Auß Trag der fachen, in solch ernstlicher Verfaßungverharren solle, nicht zweifflend dann daß durch diß Mittel dieGüetliche erörterung desto mehrers werde befürdert werden;Gleichfahlß wann auf einen stillstand der Waffen, instiert werdensolle, Kontcnd Megh. undt Obere bey dißmahliger der fachenbeloffenheit auch darzu nicht Handt geben, sonderen wollendt esihrers Ohrts lediglich bey der jnstructkm und Gewählt, so siedcro HH. Feld- Kriegs Räthen ertheilt Verbleiben Gestalten IhrMegh. wie auch HH. üßersten Vermögens trachten werdet. AuchLobl. Stand Zürich zu xersuggieren daß sie Ihrerseits auch dieWaffen biß zu erfolgendem Verglich behalten möchten, dannwohl zu glauben daß bey erhaltendem stillstandt der Waffen, auchdas freie Commercium {segelt werden sollte; Und weilen wiehieroben verdeütet Megh. und Obere sich zu Keinem stillstandBeil. zü Zellw. Gesch. l. 2. 20