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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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vorzüglicher, als der Abfall der Baumblatter. Es giebtunzählige Beispiele, wo iu abgetragene», verödetenWaldtheilen kein Holz mehr gedeihen wollte, und wonach bloßer Bearbeitung und Lnftdmigung des Bodenszuerst gute Frucht und dann wieder schönes Holzerwuchs.

Wenn nun aber

1) der Waldboden durch Bearbeitung wenigstenseben so fruchtbar erhalten werden kann, alsdurch den Schluß der Baume,

2 ) das Holz bei freiein Stande nach seinen Eigen-schaften im Ganzen genommen nicht schlechter,sondern wenigstens eben so gut erwachst,

3) der Zuwachs des Holzes dabei viel starker ist,und mithin eine größere Menge auf gleichen Fla-chen und in gleichen Zeiträumen erlangt werdenkann,

4) neben diesem größer» Holzertrage aber derFruchtbau, den die so behandelten Wälder liefern,als wirklicher Ueberschuß anzusehen ist;

so wäre schon dadurch ein großer Theil der Aufgabe ge-löst. Aber es stehen nberoieß noch viele andere Vor-theile mit dieser Baumfeldwirthschaft in Verbindung.

r. Wenn der Ackerbau von den zu groß ge-wordenen Bäumen verdrängt wird, so tritt an sehrgrasreichen Orten die Wiescnbcnutznng und an wenigerfruchtbaren die Viehhulhung an ihre Stelle. Diesekann den Bäumen nicht schadcnj, weil sie nicht eher