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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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21
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Wenn nun demnach die Baumfelder so viele Vor-theile gewahren können, so bleibt nur noch zu er-örtern:

s) was kann ihrer Einführung überhaupt im Woge

stehen?

2) wie hat man bei ihrer Anlegung zu Werke zu

gehen?

Was den ersten Punkt betrifft, so lassen sich kaumnoch andere Einwendungen erwarten oder denken, alsfolgende beide:

a) Viele Waldungen eignen sich durch ihre Lagevnd durch die Beschaffenheit des Bodens nicht zu dieserBewirthschastung.

b) Die Arbeit und der Kostenaufwand sind zugroß, und es bleibt nach Abzug derselben wenig oderkein Gewinn übrig.

Die Wahrheit des ersten Einwurfes wird aner-kannt. Er würde aber nur dann Gewicht haben, wennalle Waldungen zum Feldbau angewendet werden soll-ten; aber selbst dann, wenn alle dazu tauglich waren,würden wir sie nicht alle dazu verwenden wollen.

Unsere gewöhnliche Forstwirthschaft soll neben die-ser Baumfeldwirthschaft immer noch bestehen, und sollzu einer größer« Vollkommenheit erhoben werden, alsgegenwärtig; weil die lästigsten Servituten durch Ab-tretung bestimmter Waldtheile zu Baumfeldern entferntwerden können.

In Betreff des zweiten Einwurfs stellen wir kei-nesweges in Abrede, daß die erste Einrichtung viele