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Die Verbindung des Feldbaues mit dem Waldbau oder die Baumfeldwirthschaft / von Heinrich Cotta
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34
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In 70 Jahren sind hier also g 456 CubikschuheStammholzmasse, ohne die Reißer auf einem Normal-Morgen gewachsen."

Außer dem großen Vortheil, den diese Pflanzungdem Eigenthümer gewahrt, macht sie auch auf jedenNaturfreund den angenehmsten Eindruck. Ich mußgestehen, daß mich. der äußerst regelmäßige Stand sodicker und hoher Baume, die schnurgerade gewachsensind, und auf 70 bis 80 Fuß Länge, keine»Ast haben, dabei sich aber doch oben voll-kommen schließen, und prächtige Berceau's bil-den, unbeschreiblich angenehm überraschte. Langekonnte ich mich von dieser interessanten Stelle nicht ent-fernen , weil mir dieser Bestand zu vielen Bettachtun-gen Anlaß.gab."

Soweit Hartigs eigne Worte.

Vergleichen wir nun diesen Ertrag mit dem, wel-chen Hartig in ähnlicher Gegend bei Fichten auf gu-tem Boden annimmt, so erscheint folgendes Resultat:

Zufolge der Ertragstabelle N. die Hartig imersten Theil der dritten Auflage seiner Anweisungzur Taxation und Beschreibung der Forstemittheilt, ist der Ertrag eines von Jugend an ge-schlossenen, und regelmäßig bewirthschaf-teten Fichtenwaldes, auf einem Normal-Morgenangegeben, wie folgt: