II. in ihre Prüfung in wirthschaftlicher Be,Ziehung.
In dem ersten Hauptabschnitte bestreitet er dieFolgerungen, welche ich aus den drei physischen Sätzengezogen habe, daß nämlich
1) der Boden durch die Bearbeitung fruchtbarer werde,
2) daß der Wuchs eines freistehenden Baumes weitstarker sey, als der Wuchs eines im vollen Schlüsse,aus gleichem Standorte stehende» von derselbenHolzart und
Z) daß die Abwechselung mit den Gewachsen bessereErnten gewahre.
Um die Richtigkeit meiner Folgerungen aus demersten Satze zu widerlegen, sagt er Seite 8 und 9.
„Die Ernährung und das Wachsthum derPflanzen ist von einer mehr oder weniger thätigenWechselwirkung, — und zwar einerseits zwischendem Boden und seiner Feuchtigkeit, — anderer-seits aber zwischen dem atmosphärischen Sauer-stoffe und der Wurzel, — abhängig, welche fer-nerhin noch durch die Miteinwirkung von Licht undWärme verschiedentlich modisicirt wird. Durch sieerleidet das Wasser (ober Bodenfeuchtigkeit) eineZersetzung und Umformung in die Nahrungsflüs-sigkeit der Pflanzen, und diese wird deßhalb vorihrem Eingänge in die Wurzel gebildet, bei ihrerAusnahme in dieselbe aber als Nahrungssaft as-siuulirt.