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und anderer merkwuͤrdigen Perſonen aus dem Alterthume, ꝛc. 77ten,
5 fielen ſie wieder von ihm ab„und ergaben ſich an des verjagten Demetrius Witt-Cleopatra, welche ſich nebſt dem Reiche dem Antiochus ihres Gemals Bruder anbot.5 er nahm das Anerbieten an, gieng deswegen auf den beynahe ganz verlaßnen Try-
phon loß, und ließ ihm in Apamien den verdienten Lohn durch den Tod geben.
Lacedaemon.
Lele celegus war der erſte Koͤnig der Lacedaͤmonier, und nannte ſeine Unterthanen die Platte.über ger. Sein Enkel Eurotas machte Waſſerleitungen, wodurch das Meer konnteiche die Felder geleitet, und dieſe dadurch gewaͤſſert werden. Dieſer hatte keine maͤnn-Erben, ſondern uͤbergab das Reich ſeinem Schwiegerſohn Lacedaͤmon, welcher nach1518 ericht des Dites, ein Sohn des Jupiters und einer Phoͤnieiſchen Prinzeßin Tai-1 5 war. Er gab ſeinem Lande und Leuten darauf den Nahmen der Lacedaͤmonier,a N bauete ſeiner Gemahlin zu Ehren, eine Stadt, die er nach ihr Sparta benennte.le genwärtiger Kopf iſt nach einer alten Münze gezeichnet, auf deren Reverſe ein Ad—mit den Buchſtaben AA KEA befindlich iſt.
Hieron.
6 Man findet dieſen Kopf auf Muͤnzen bald mit einer Königlichen Krone, bald wie plates.ler mit einem Oelkranze: auf den Reverſen ſteht allemal eine reitende Figur mit0 Buchſtaben IEPONOC. Wir finden zwey Koͤnige von Syrakus in der Geſchich-, die dieſen Nahmen gefuͤhrt. Der erſte regierte um die fuͤnf und ſiebenzigſte Olympia-% und hat ſich durch ſeine Geſchicklichkeit und Siege in den Olympiſchen Spielen. annt gemacht. Der andere lebte nach des Pauſanias Rechnung in der hundert undb und zwanzigſten Olympiade, und war ein Sohn des Hierocles und einer ſchlechteneibsperſon, daher ihn der Vater anfangs wegwerfen ließ: als ihm die Zeichendeuterer ein groſſes Gluͤck fuͤr den Sohn prophezeiheten, befahl er ihn wieder zu holen undAut zu erziehen. Als Knabe riß ihm ein Wolf ein Buch aus der Hand, und wie er alslegung zu Felde zog, ſetzte ſich ein Adler auf ſeinem Helme, beydes ward als ein gluͤck-iches Anzeichen angeſehen. Er hielte es anfangs mit den Carthaginenſern, wie er abern den Roͤmern in die Enge getrieben wurde, nahm er ihre Partey, und blieb bis anſein Ende ein getreuer Bundsgenoſſe derſelben, und im ruhigen Beſitze ſeines Reiches.Es iſt ſehr wahrſcheinlich, daß gegenwaͤrtige Muͤnze auf den letzten Hiero gepraͤgt ſey.
Gelon.Muͤnze von Bronze.
. Der Kopf des Gelon, der wie Herodotus meldet, ein Sohn des Dinomenes war, Vlute.iſt nach einer Medaille gezeichnet, die auf der andern Seite eine Siegsgoͤttin vorſtellet,mit den Worten Siecinociꝰ Te N Er war ein Syracuſiſcher General, der ſich durchſeinen herrlichen Sieg wider die Carthaginienſer beruͤhmt machte. Denn nachdem erzanen Brief des feindlichen Generals, worin er um Hülfe anſuchte, aufgefangen, chick-cereinen heil von ſeiner Cavallerie, an dem verlangten Tage ins feindlichevager, die 1755neue Huͤlfsvolker aufgenommen wurden. Als Amilcar nun dem Neptun opfern wollte,len dieſe uber ihn her, ermordeten ihn, brachten die Carthaginenſer in Unordnungund zündeten ihre Schiffe an. Wahrend der Zeit rückte Gelon ſelbſt an, und erſchlugey hundert und funfzig tausend Africaner Viele Schriftſteller vergleichen dieſen herr-chen Sieg mit demjenigen, welchen Themiſtocles in Griechenland uͤber der Perſer er-bielt. Gelon lieferte dieſe merkwürdige Schlacht an eben dem Tage, als Leonidas denengen Paß Thermopyle mit einer geringen Anzahl Leuten gegen das Perſianiſche Heerertheidigte, und ſein Leben ſo ruͤhmlich für das 1 5 aufopferte. Wa