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Siebender Band.
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und noch zwey und vierzig andern alten Ruͤnſtlern. 4947. Cleon.

i Cleon legte ſich auf die Maler und Bildhauerkunſt zugleich; und verfertigte dieildniſſe der Weltweiſen. Inſonderheit zeigte er ſeine Geſchicklichkeit an den Adme-tus Konig von Theſſalien, welchen er ungemein aͤhnlich abmalte.

48. Ariſtolaus.

Ariſtolaus lernte die Kunſt von ſeinem Vater, dem beruͤhmten Maler Pauſias, undurde zu ſeiner Zeit fuͤr einen der groͤſten Meiſter gehalten. Unter ſeinen Werken wa-ten eine Medea, ein Epaminondas, ein Pericles, das Bild der Tugend, und ein The-ſeus, ingleichen verſchiedene Ochſen Opfer am bekannteſten. Er pflegte die Kopfe inſeinen Gemaͤlden oft nach ſchlechten Leuten zu malen.

49. Mecophanes.

05 Mecophanes, ein Schuͤler des Pauſias, malte zwar mit groſſem Fleiſſe, hatted er den Fehler, daß er die Farben zu rauh und trocken anlegte, und nachgehends zuicke auftrug.

50. Socrates.

Er muß nicht mit dem beruͤhmten Weltweiſen gleiches Nahmens, welcher kein un-lelchicter Bildhauer war, verechee werden; dieſer Socrates brachte es in der Ma-9 60 weit, und hinterließ ein Gemaͤlde, worauf er den Aeſculap mit ſeinen dren0 ern Hygia, Aegle, und Panacaͤa abgebildet hatte. Er malte eine Figur, die er8 oder einen faulen unnuͤtzen Kerl nannte; ſie ſtellte einen vor, der ein Seil dre-an deſſen Ende ein Eſel nagte.

51. Heraclides.

1 Heracldes konnte anfaͤnglich nichts als Schiffe malen. Wie der Konig Perſeus

Wen dcedonien ihn aber gefangen nahm, begab er ſich nach Athen zu dem beruͤhmten

—— orus, unter deſſen Anfuͤhrung er es ſo weit brachte, daß er unter die vornehm-unſtler gezehlet wurde.

52. Metrodorus.

Alt odocus beſaß viele Adi 6 lehrter Ma ele Wiſſenſchaften, war ein Weltweiſer, und gelehrter Ma-1 0 der roͤmiſche Feldherr Lucius Aemilius Paulus, den Perſeus, Koͤnig von Ma-von den A fangen genommen hatte, und einen Triumph halten wollte, verlangte erdie dazu nöthie lenſern, daß ſie einen geſchickten Kuͤnſtler nach Rom chicken ſollten, umtigen Mam nige Malerey zu verfertigen. Zu gleicher Zeit bat er ſich auch einen tuͤch-erſicheru zum Unterricht ſeiner Kinder aus. Sie ſchickten ihm den Metrodor, mit deraß er d„ Faͤhigkeit genug zu beydem beſaͤſſe; und es fand ſich in der Folge,er Erwartung vollkommen Genuͤge leiſtete.

l. Sauptth. VIl. Band. G 53. Ari-