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In der Nacht zum 22sten und am folgenden Mor-gen wurde der Platz aus ach^zehnpfündigen Mortiers undzwei zehnpfündigen Haubitzen beworfen, welche nordwest-lich desselben neunhundert und sechshundert Schritt vombedeckten Wege aufgestellt waren. Der Commandantfand sich dadurch bewogen, am 23sten zu capituliren,am folgenden Tage streckte die achtzehnhundert Mannstarke Besatzung das Gewehr, und ging unter der Be-dingung in das Innere von Frankreich zurück, währenddes ganzen Krieges nicht wieder zu dienen. Die Festungward im Namen des Königs von Frankreich inBesitz genommen, und erhielt ein österreichisches und einpreußisches Bataillon zur Besatzung *).
Erst am 29sten brach die Armee wieder auf **),und ging in ein Lager zwischen Mangienne und Billy,Arang.^M.s.
-lM.s.ö. Mcmg.
S. 45.), daß es nur achttausend Mann gezahlt habe, ist offenbarzu niedrig. Wenn übrigens Clerfait mit 1s Bataillonen, 18Compagnien, 12 Escadrons, aus dem Niederlande abmarschirtist (Östcrr. Milit. Zeitschr. S. 31.), so muß er einen Theilderselben (vielleicht an die Besatzung von Luxemburg) abge-geben haben.
*) Berliner Zeitung Nc>. 104. 103. Wiener Zeitung, Beilagezu No. 70. lVlonitsur p. 1031. 1035. Geschichte der vierersten Feldzüge S. 82—84. Die Capitulation ward vonden Franzosen nicht gehalten, indem die Garnison gleich dar-auf wieder Dienste that.
**) Wenn (Geschichte der vier ersten Feldzüge S. 88.) alsGrund dieser Zögerung angegeben wird, daß man die Ankunft