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Schritt des kühnen Planes gelungen; Dumouriez wagtedie Vereinigung mit Kellermann zu hoffen, welcherRe^«7M.s.ö.am 14ten oder 15ten bei Nevigny aux vaches eintreffenwollte *).
Der Feldherr der Verbündeten sah ebenfalls den er-sten Theil seines Operationsplans glücklich ausgeführt:Longwy und Vcrdun waren gefallen, und zwar gleichauf den Versuch ernstlichen Gebrauchs der Waffen. Be-rechtigte dieß zu der Hoffnung, die französischen Trup-pen würden auch im freien Felde dem Ernste nicht wi-derstehen, und ward diese Hoffnung durch die einzigenbisher gemachten Erfahrungen: die Gefechte in den Nie-derlanden, unterstützt, so sah man doch andrerseits dieErwartung völlig getauscht, daß Volk oder Heer sichfreiwillig für Ludwig XVI. und die Vertheidigung seinerSache erklären würden. Nach dem ersten Entwürfe hattehauptsächlich dieser Umstand entscheiden sollen, ob mandie Maas überschreiten und gegen Paris marschirenkönne. Der Herzog von Braunschweig gründete jetzthierauf, auf die Unzulänglichkeit der vorhandenen Streit-kräfte, welche damals schon durch Spuren einer anstek-kenden Krankheit noch mehr geschwächt wurden, so wieauf die Schwierigkeit der Verpflegung bei schnellem Vor-rücken, vergrößert durch die von anhaltendem Regen ver-dorbenen Wege **), die Meinung: man müsse an der
*) Ounrourier 1°. III. x. 96.
**) Mit dem Tage, an welchem die Armee die französische Grenze