Band 
Erster Theil.
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Kellermann, seiner Meinung nach unabhängig von Du-mouriez, und nicht im besten Vernehmen mit ihm, warS,Suip.3iM. nach Somme Suippe gerückt, beabsichtigte nach Chalons

w.St.Meneh. ^ „

zu marschiren, und befahl dem General Valence, wiederzu ihm zu stoßen. Wahrend der hierdurch veranlaßtenErörterungen hatte der Feind die Desileen von Grand-pr« paffirt, und Kellermann ward angewiesen, über Cler-mont den Österreichern und Hessen zu folgen *).

Dumouriez hielt die fünfundzwanzigtausend Mannzahlende Armee Kellermann's, das bis auf sechzehntausend

an den Kriegs - Minister von Bienne la Bille am Lten October(Moniteur S. 1184.) erwähnt mit keinem Worte jener Be-fehle und ihrer Nichtausführung.

*) Wörtlich nach Dumouriez (D. III. p. 180—185), welcherdabei anzugeben vergißt, was denn Beurnonville und Stengelabgehalten hat, den ihnen gewordenen Befehl noch am 4tenauszuführen. Nach Toulongeo» (D. III. p. Z48.) hat Du-mouriez Kellermann nach Somme Suippe dirigirt, und dieserist dort auf wiederholten Befehl der Convents-Deputirten ste-hen geblieben; dieser Autor gründet darauf die Annahme einergeheimen Bereinigung, wogegen sich erinnern läßt, daß Du-mouriez zur Zeit der Abfassung seiner Biographie durchauskeinen Grund haben konnte, die Existenz einer solchen Über-einkunft länger zu verhehlen. Im grellen Widersprüche mitden hier erwähnten Anklagen gegen Kellermann stehen aberseine offiziellen Äußerungen über diesen General zur Zeit derEreignisse selbst, z. B. in einem Schreiben vom öten Octoberim Lloniteur p. 1207.