Band 
Erster Theil.
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2) Österreich und Preußen.

Österreich hatte zur kräftigen Fortsetzung des Kriegsbei weitem den größten Theil seiner Truppen in Bewe-gung gesetzt. Von zweihundertsechsundsechzig Escadrons,welche das Heer zahlte, waren sechszehn in Piemont,hundertzweiundneunzig am Rheine oder in den Nieder-landen; von zwanzig Grenadier-Bataillonen war einsin Piemont, alle übrigen befanden sich entweder schonauf den beiden andern Kriegstheatern oder marschirtendahin; von den scchsundfunszig Linien-Infanterie-Regi-mentern (hundertneunundsiebenzig Bataillone) waren nurvier (fünfzehn Bataillone) ganz in den Erbstaaten zurück-geblieben, eins in Piemont (wo sich auch ein Garnison-Regiment befand), die übrigen mindestens mit zwei, vieleaber auch mit drei Bataillonen, theils am Rheine, theilsin den Niederlanden, oder auf dem Marsche dahin. Ausden Grenz-Regimentern waren sieben Bataillone zur Ar-mee gezogen, auch neun Freibataillone errichtet *).

Außerdem nahm Österreich durch eine Conventionvom 17ten September drei Hessen-darmstädter Bataillonein Sold, da der Landgraf, welcher mehr als sein Reichs-Contingent gestellt und dafür keine Entschädigung erhal-ten hatte, seine Truppen am Schlüsse des Monat Julivon der verbündeten Armee zurückzog. Das sechstausendMann starke Emigranten - Corps dks Prinzen Condä trat

*) Aus den einzelnen Angaben in der Geschichte der kaiserl.königl. Regimenter rc. Wien 1804, zusammengestellt.

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