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die Verbündeten eine Verstärkung von hundertundzwan-zigtausend Mann entstanden sein; es fehlte indeß sehrviel, daß diese Zahl erfüllt wurde. Österreich, Preußen,Hessen-Darmstadt und Hessen-Cassel betrachteten ihreContingente durch die bereits auf dem Kriegsschauplatzebefindlichen, Hanover durch die in englischen Sold über-lassenen Truppen als gestellt; mehrere Fürsten, derenBesitzungen auf dem linken Rheinufcr lagen, sahen sichdurch den Einbruch des Feindes in die Unmöglichkeit ver-setzt, ihrer Verpflichtung zu genügen. Auch die Kriegs-brauchbarkcit eines aus so vielen kleinen, verschiedenartigorganisirten Abtheilungen zusammengesetzten Heeres * *)konnte nur gering sein, und so finden wir denn, daß nurdie Contingente von Sachsen, Hessen und Churpfalz ernst-lichen Antheil am Kriege nahmen, die übrigen zur Dek-
Fabers europäische Staats-Canzlei, Lh. X. S. 334.Grellmau» Staatskunde von Deutschland, Th. I. S. 255,
*) Beispielsweise wird in Erinnerung gebracht, daß zu demContingente des Ober-Rheinischen Kreises: neun Bischöfe oderÄbte, achtzehn Fürsten, fünfundzwanzig Grafen und Herren,fünf Reichsstädte; zu dem des Fränkischen: vier Bischöfe, achtFürsten, zehn Grafen, fünf Reichsstädte; zu dem des Schwä-bischen: vier Bischöfe oder Fürstäbte, vierzehn Fürsten, drei-undzwanzig Prälaten, fünfundzwanzig Grafen und Herren,einunddreißig Reichsstädte beitrugen. Zu einer und derselbenCompagnie stellten die Reichsstädte Gemünd und Rottweil denHauptmann und Premier-Lieutenant, die Abteien Rottenmün-ster und Gcngenbach den Unter-Lieutenant und Fähndrich.