Band 
Erster Theil.
Seite
210
JPEG-Download
 

210

gegen Werth, wo die Wiederherstellung einer Brücke un-ter dem Kanoncnfeucr des Feindes Aufenthalt verursachte;derselbe wurde endlich mit Verlust eines Geschützes ver-P fo s. trieben, und der Marsch bis Pfortz fortgesetzt.

Schon am folgenden Morgen brachen die Franzosen,angeblich funfzehntausend Mann stark, wieder aus demBienwalde hervor, und richteten ihre Anstrengungen haupt-sächlich gegen die Abtheilung unter Graf Wurmser; die-ser schlug sie aber mit Verlust von fünf Kanonen zurück,s. rückte nach Hagenbach vor, und wendete sich dann gegenBich. Bichelberg. Die Emigranten hatten weniger ernste An-Hagenb.^M. fälle abzuweisen, und wurden darauf nach Hagenbach ge-zogen; der Feind hatte auf dieser Seite den Bicnwaldvöllig geräumt und sich bis Lauterburg zurückgezogen.

Nicht bessern Erfolg gewann der Angriff, den am22sten zwanzigtausend Mann von Weisscnburg aus gegenBarb^ 2 ljM.n. den Fürsten Waldeck bei Barbelroth unternahmen. DieÖsterreicher vertheidigten sich mit ausdauernder Tapferkeitbis zum Abende, eroberten eine Kanone, und der Feindsah sich um so mehr zum Rückzüge veranlaßt, da Gene-ral Meszaros reitende Artillerie mit einigen Escadrons ge-gen seine rechte Flanke sendete; um in gleicher Höhe mitdem Fürsten zu kommen, rückte der genannte General amSch-it^M.s.Abende so vor, daß sein linker Flügel bei Scheid, derDi^er^M.n. rechte bei Dierbach stand. Um auch die Abtheilung unterHotze in nähere Verbindung mit dem Fürsten zu bringen,D-^g^i^M-war er angewiesen worden, von Erlenbach nach Bergza-bern zu rücken, und setzte sich am Morgen des 23sten