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Sachsen übernahm die Verpflichtung, ein Hülfs-corps von zwanzigtausend Mann zu stellen, welchesunter den Oberbefehl des Fürsten von Hohenlohe tre-ten, jedoch anfänglich nur zur Deckung der Grenzedienen sollte, und nicht vor den ersten Tagen des OctoberBefehl erhielt, diese zu überschreiten, wenn die Opera-tionen es nöthig machten. Der Fürst mußte dagegeneinen bedeutenden Theil seiner preussischen Truppen,die am Bober versammelt, in der Mitte des Septem-ber die Elbe überschritten, und bei Meisten Cantoni-rungen bezogen, zur Verstärkung der Hauptarmee abge-ben. Diese rückte ungefähr gleichzeitig bei Halle zu-sammen, und erhielt auch die Abtheilung überwiesen,welche die indeß erfolgte Ausgleichung mit Schwedenin Pommern entbehrlich machte; der Herzog von Braun-schweig übernahm die Leitung derselben, so wie derOperationen im Ganzen, unter den Augen des Königs,der vom Feldmarschall Möllendorf begleitet, den Feld-zug bei dieser Armee zu machen beschlossen hatte/'EinReserve-Corps von 18 Bataillonen 20 Escadrons un-ter dem Herzog Eugen von Wärtemberg befand sichgegen Ende des September in der Umgegend von Ber-lin, und General Rüchel hatte den größten Theil derin Hanover und Westphalen stehenden Truppen beiGöttingen zusammen gezogen, mit denen man das Con-tingent von Hessen-Cassel zu vereinigen beabsichtigte.Indeß der Zutritt des Churfürsten mußte schon damalssehr zweifelhaft erscheinen, da sein Wunsch dem bevor-
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