Band 
Siebenter Theil.
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Ungeachtet der Vorstellungen des Fürsten Hohenlohe,welcher auf die unverkennbare Gefahr einer Umgehungder linken Flanke hinwieß, und deshalb dringend be-fürwortete, den größten Theil des Heeres auf das rechteSaalufer zu fähren, wo er entweder zum Angriffe vor-gehen, oder wenigstens nicht von der Elbe abgeschnittenwerden könne, fand doch jene Idee des Oberbefehls-habers "m einem Kriegsrathe Zustimmung, der am StenOctober, mit Vermeidung des Fürsten, zu Erfurt ge-halten wurde. Man bestimmte für das Corps vonRüchel eine Stellung bei Kraula unweit Langensalza,für die Hauptarmee bei Erfurt, für die des Fürsten beiHochdorf, und suchte vielleicht dem Gefühle: daß etwasgethan werden mäße, durch den Beschluß zu genügen,

sandten zu Paris: der Kaiser werde Anstand nehmen, alsAgressor zu erscheinen, diente aber vielleicht nur als Vor-wand, um den als mißlich erkannten Ucbergang über denThüringer-Wald aufzugeben. Dazu kam denkbarer Weisedie Scheu vor einem entscheidenden Schritte, und derWunsch, eine Möglichkeit friedlicher Ausgleichung übrig zulasten, welche noch nicht ganz verschwunden schien, da mandie letzte Erklärung des französischen Eabinets noch zu er-warten hatte. Erinnert sich der Leser der Eigenthümlich-keit des Herzogs, wie sie in den Feldzügen von 1792 und1793 hervortrat; bedenkt er, daß derselbe die Gesammtheitder politischen, materiellen und militairischcn Verhältniße,welche Frankreich ein entschiedenes Uebergcwicht gewährten,vollkommen zu würdigen wußte, und zu alle dem im zweiund siebcnzigsten Lebensjahre stand — so wird das Unsichereim Bezeigen dieses Heerführers vielleicht weniger auffallen,und das Phänomen einigermaßen erklärt werden, daß eineglänzend begonnene kriegerische Laufbahn so trostlos endete.

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