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gerufen, das eben bei Magdeburg eintreffende Reservencorps erhielt Befehl, sofort nach Halle zu marfchiren,seinen Vortrab nach Leipzig zu senden, und die Ver-bindung mit dem Grafen Tauentzien zu unterhalten,welcher, wenn es noch möglich, seinen Rückzug aufDresden nehmen sollte, um diese Residenz eines ver-bündeten Fürsten zu decken.
Wegen der offenbaren Unmöglichkeit, in dem be-zeichneten Raume eine passende Aufstellung für seineArmee zu finden, glaubte Fürst von Hohenlohe, odergab sich den Anschein zu glauben, daß bei der Aus-fertigung des Befehls ein Irrthum obgewaltet, undman ihn auf das rechte Saalufer zu versetzen beab-sichtigt habe; er dirigirte demgemäß die Truppen der-gestalt, daß sie den Fluß am Morgen des loten aufvier Punkten überschreiten konnten, erhielt jedoch aufdie desfalls gemachte Meldung den gemessenen Befehlbei diesen Orten stehen zu bleiben, und keinenfalls daslinke Saalufer zu verlassen. Vollkommen die Gefahrjener vereinzelnden Bewegung würdigend, wollte derObergeneral sie nicht eher genehmigen, als bis er ihrmit der Hauptarmee zu folgen vermöge. Diese befandsich aber noch im Marsche von Erfurt gegen Hoch-dorf; überdem war die Verlegung des Kriegsschau-platzes auf das rechte Ufer der Saale ein so entschei-dender Schritt, daß es bei der Gemäthsstellung desFeldherrn nicht befremden kann, wenn wir ihn durch