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Napoleon hatte am lOten October den größtenTheil des Centrums in der Gegend von Auma ver-einigt, und die Ueberzeugung gewonnen, daß die früherangeordnete umgehende Bewegung des Marschall Soult,
(welcher selben Tags Planen erreichte) unnöthig sey^M^n, ö.
er ward daher angewiesen, in zwei Marschen Gera zu 5 M.'n. w.
gewinnen, wohin am Uten das Corps von Bernadotte M^n.'ö.Äum.
und ein Theil der Reuterei-Reserve rückte. Davoust
stellte sich bei Mittel-Pöllnitz auf, um die Verbindung 2M. n. Aum.
mit dem Corps unter Lannes zu sichern, welches nach
Neustadt beordert wurde. Deutlich ergiebt sich, daßiM.s.w.M.-
dem französischen Feldherrn genauere Kenntniß von der n.^Saalst
Lage der Gegner mangelte, indeß er wußte sie noch
jenseit der Saale, vermuthete ihre Hauptmasse in der
Nahe von Erfurt, und säumte keinen Augenblick, das
Heer zu der entscheidenden Schlacht auf das linke Ufer
des Flußes zu führen; bei seiner Ueberlegenheit war
der Sieg wahrscheinlich, dann aber das Verderben des
von allen Hülfsquellen abgeschnittenen Feindes gewiß.
Murat und Bernadotte erhielten die Weisung, amt2ten über Zeitz, Davoust auf dem geraden Wege vonMittel-Pöllnitz aus gegen Naumburg zu marschiren; die
geäuffert haben soll, den Fürsten bis zum 16ten stehen z»lassen, weil General Rüche! erst am ISten eintreffen könne.Dieß muß im höchsten Grade unwahrscheinlich erscheinen,da dem Herzoge nicht unbekannt seyn konnte, daß dasCorps des genannten Generals nur Meile von Wei-mar stand.