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Parlamentair zurückgeschickt, den Marquis Lucchesiniaufzusuchen, und so weit es möglich, Stellung undStarke des Feindes zu erkunden*).
Wahrend dieser Verhandlungen ging unter demSchutze von einem Bataillon und dreizehn Escadrons,welche nebst einer Batterie dieffeit der Stadt aufgestelltwurden, der größere Theil des preussischen Corps durchdieselbe, und nahm jenseit Position, um die bereit ge-haltenen Lebensmittel zu empfangen; die Gegner, derenHauptmasse noch nicht herangekommen war, beschrank-ten sich auf das Feuer einiger Geschütze reitender Ar-tillerie. Aus welchen Gründen und auf wessen Befehljene Abtheilung bis auf eine Compagnie und drei Esca-drons zu einer Zeit abgerufen wurde, wo die Arriere-
garde
*) Die Unmöglichkeit, daß auch nur die Avantgarde von LanneS— denn von dem ganzen EorpS kann gar nicht die Redeseyn — zu dieser Zeit die Umgegend von Prenzlau erreichthabe, liegt zu Tage. Templin liegt -1^ Meilen von dieserStadt entfernt, und wenn die Cavaleric MuratS, welchesich vor TageS Anbruch in Bewegung gesetzt, aber nuretwa die Hälfte jener Entfernung zurück zu legen hatte,erst gegen neun Uhr anlangte, wie sollte jene Avantgardegleichzeitig mit ihr eintreffen? — Diese Bemerkung sollnatürlich zu nichts Anderem dienen, als dem Leser die Lageder Dinge in jenem Augenblicke zu vergegenwärtigen, dennes wäre thörigt, von dem preussischen Hauptquartier eineZcitbercchnnng zu fordern, deren wichtigstes Element ihmfehlen mußte; allein die Sache kommt insofern in Betracht,als Oberst v. Maffenbach nachher dem Fürsten versicherte:„Tirailleurc und Voltigeurc mit eigenen Augen gesehenzuhaben." , ^ ^