Band 
Siebenter Theil.
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der aus der Stadt zu vertreiben, aber wenn es auchmehrmals gelang, sie eine Straße weit zurück zu dran-gen, so war doch die immer steigende Uebermacht sogroß, daß endlich der Rückzug unvermeidlich erschien,und durch das an der Westseite gelegene HolsteinerThor ausgeführt ward. Ein bald nachher von zweiintakt gebliebenen Bataillonen unternommener Angriffauf dieses Thor, konnte bei den obwaltenden Verhält-nißen nur neue Verluste ohne den mindesten Erfolgherbei fähren. — Ausser den unmittelbar zum Gefechtbestimmten zwölf Bataillonen wurden zwei Füsilier-Brigaden und sechs Compagnien Jäger großentheilsaufgerieben, welche zur Erholung von dem anstrengendenArrieregarde-Dienst einquartiert, und vollständig über-fallen, sich in größeren und kleineren Trupps mit äusser-ster Hartnäckigkeit schlugen; nächstdem waren durchdas Gefecht und seine unmittelbaren Folgen etwa sech-zig Geschütze in die Gewalt der Sieger gerathen.

Was von Truppen zur Hand war, besetzte dieDörfer Rensfeld und Schwartau, und alle erhieltendie Weisung, sich mit dem nächsten Morgen in derGegend von Travemünde zu versammeln, indem derpreussische Heerführer beabsichtigte, die Infanterie indas Fort zu werfen, und mit der Reuterei den Feindauf der Ebene nördlich desselben zu erwarten; — eineMaßregel, deren endliches Ergebniß man leicht voraussehen konnte, die aber aus derjenigen Gemäthsstellungfloß, welche auch das Unglück ehrenvoll macht. Indeß