Band 
Siebenter Theil.
Seite
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meiden; es geschah aber auch gar nichts, um den mit-telbaren durch genauere Beobachtung des Feindes zubegegnen, was doch entschieden nothwendig war, manmochte bei Magdeburg stehen bleiben, oder an die Odermarschiren.

II. Die angenommene Art der Verpflegung. Diepreussische Armee erhielt diese damals aus Magazinen,die aber natürlich nicht in der Richtung vorhandenseyn konnten, welche einzuschlagen man beabsichtigte;zugleich hatten die schlechten Anstalten zu Magdeburgverhindert, die Truppen dort mit einen» neuntägigenBrodvorrath zu versehen. Wie der Leser weiß, solltensie deshalb täglich cantoniren, um die Verpflegung inden Quartieren zu erhalten, zugleich gingen Offizierevoraus, in Ruppin, Templi» und Prenzlau die Berei-tung großer Quantitäten von Brod zu veranlasse»» *).

') Herr v. Maffcnbach erblickt jtt letzterer Maßregel eine» sehrgroßen Nachtheil, und bezeichnet sie als „Telegraphen fürden Feind"; so daß man seine Fähigkeit znr Berechnungvon Raun» und Zeit in Zweifel ziehen mochte, läge nichtdie Tendenz: den Untergang des CorpS als unvermeidlichdarzustellen, zu offen am Tage. — Höchst wahrscheinlichwurde B- das Brod in Neu Ruppin am 22stcn beistellt,und während der beiden folgenden Tage bereitet, denn am25stci» empsillstM es die Truppen; das CorpS von Bernadottc befand sich am 2Zsten dicffeit Ziesar, die Hauptmaffeder französischen Armee in der Gegend von Trcuenbrictzen,also ungefähr fünfzehn und vierzehn Meile» von Neu Rup-pin. Wenn daher der dortige Magistrat die Nachricht denfeindlichen Generalen nicht durch Estafette mittheilte, warcü unmLglich, daß sie etwas davon erfuhren, so lange es